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Die Odyssee zum Kita-Platz

Kommentar Von Silvia Kämpf
11.01.2019

Weil Eltern heute einen Anspruch auf einen Kita-Platz haben, stieg das Angebot innerhalb von zwei Jahren auf 13.000 an. Warum es für die Fachleute trotzdem kompliziert bleibt.

Herausfordernd wie lange nicht ist die momentane Lage bei der Kinderbetreuung. Seit ein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz besteht, sprechen die Zahlen der Stadtentwicklung bei den Eltern eine eher besorgniserregende Sprache. Im Moment sieht es danach aus, als wäre nicht jedes Kind ab kommenden Herbst in einer Betreuungseinrichtung unter-zubringen – vor allem nicht in der Wunsch-Kita. Und auch Eltern, die in der jüngeren Vergangenheit suchten, berichten rückblickend von einer wahren Odyssee.

Die Stadtentwicklung Augsburgs deutet darauf hin, dass es für Eltern wieder schwerer wird, eine geeignete Betreuung für ihren Nachwuchs zu finden. Die Stadt wächst, Kinderkriegen und Familiengründung entsprechen wieder dem modernen Lebensgefühl.

Obwohl die zuständigen Fachstellen darum bemüht sind, das Defizit zu beheben oder gar nicht erst entstehen zu lassen, ist die Situation prekär. Doppel- und Mehrfachanmeldungen in den Kitas müssen aber erst einmal abgeglichen werden, um den aktuellen Bedarf konkret zu ermitteln.

Zwischenzeitlich sind womöglich Eltern mit ihren Kindern weg- oder zugezogen. Auch diese Bewegung macht es den Fachleuten nicht gerade leicht, auf dem neuesten Stand zu sein.

Lesen Sie zum Thema auch unseren Artikel: In Augsburg herrscht Baby-Boom

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