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Fernsehen

01.03.2013

Die Prillers und die Million

Ein überraschender Auftritt: Am Donnerstagabend waren die Brauchereichefs Sebastian Priller jun. und sein Vater Sebastian Priller zu Gast bei Jörg Pilawa (links). In der Quizshow kann man eine Million Euro gewinnen. 300000 Euro haben sie bereits verspielt und dürfen in der nächsten Sendung aber weiterraten.
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Ein überraschender Auftritt: Am Donnerstagabend waren die Brauchereichefs Sebastian Priller jun. und sein Vater Sebastian Priller zu Gast bei Jörg Pilawa (links). In der Quizshow kann man eine Million Euro gewinnen. 300000 Euro haben sie bereits verspielt und dürfen in der nächsten Sendung aber weiterraten.
Bild: ZDF

Brauerei-Inhaber sind zu Gast in der ZDF-Show von Jörg Pilawa

Eine Million Euro kann man theoretisch bei Jörg Pilawas Quizshow „Rette die Million!“ im ZDF gewinnen. Praktisch gesehen sind für den Brauerei-Inhaber Sebastian Priller sen. und seinen Sohn Sebastian bereits 300000 Euro futsch. Am Donnerstagabend nahmen sie erstmals daran teil. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Gaudi, wie beide betonen. „Mein Sohn wurde gefragt, ob er mitmachen will. Ich musste erst in der Mediathek nachschauen, um was für eine Sendung es sich da überhaupt handelt“, sagt Riegele-Chef Sebastian Priller.

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Den Spaß wollten sich die beiden nicht entgehen lassen, fuhren im November zum Casting nach Köln. Im Dezember kam die Zusage, dann die Aufzeichnung im Studio. Total gelassen zeigten sich Vater und Sohn neben Jörg Pilawa, redeten mit ihm über Bier und ihre Brauerei. „Der Schein trügt. Ich war schon bei Stefan Raab, Barbara Schöneberger und im ZDF-Fernsehgarten und dachte deshalb, ich sei nicht mehr so aufgeregt. Aber das ist etwas ganz anderes“, sagt Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller jun.

Durch die vielen Scheinwerfer, das Publikum und die Fragen habe er sich sofort unter Druck gefühlt. „Da ist alles weg, da weiß man nicht mehr, wie man heißt“, beschreibt er das Gefühl auf der Bühne. Sein Vater hatte zudem seine Brille vergessen, konnte die Fragestellungen gar nicht erkennen. „Ich habe sie ihm vorgelesen“, so Priller jun.

Die Prillers und die Million

Zum Nachdenken blieb da kaum Zeit. „In der Situation fällt man viel zu schnell seine Entscheidungen“, sagt er. Nach drei Fragen mussten die beiden Augsburger deshalb am Donnerstag schon einige Geldstapel dort lassen. Doch fünf Fragen stehen in der kommenden Sendung noch vor ihnen, 700000 Euro könnten noch gewonnen werden.

In der Sendung erhalten die Kandidaten, die als Zweierteam auftreten, ein Startkapital von einer Million Euro. Es werden acht Fragen gestellt. Bei jeder Frage muss das gesamte Geld gesetzt werden. Wenn die Kandidaten die Antwort nicht wissen, dürfen sie das Geld nur auf drei von vier Antwortmöglichkeiten verteilen. Ist die Antwort falsch, öffnet sich eine Falltür und das Geld ist weg. „Wir haben uns überhaupt nicht vorbereitet“, sagen beide. Bei der Frage, wie das Häkchen in den slawischen Sprachen, heißt, lagen sie dann auch prompt daneben. Die richtige Antwort lautet Háˇcek. Auch wenn sie mit leeren Händen dastehen, haben sie viel Spaß dabei gehabt. Und wenn doch etwas Geld übrig bleibt? „Dann wird es gespendet“, so Sebastian Priller jun.

Sendung Die nächste Folge von „Rette die Million!“ wird am kommenden Donnerstag, 7. März, ab 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

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