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Augsburg

23.05.2019

Die SPD setzt auf den OB-Kandidaten Dirk Wurm

Als Ordnungsreferent ist Dirk Wurm für den Plärrer zuständig. Der SPD-Mann ist nun der Oberbürgermeisterkandidat der Augsburger SPD.
Bild: Silvio Wyszengrad

Dirk Wurm ist OB-Kandidat der Augsburger SPD. Das haben Vorstandsmitglieder noch vor der Jahreshauptversammlung bestätigt.

Um exakt 19.49 Uhr war die Personalie offiziell vollzogen: Dirk Wurm soll Oberbürgermeister-Kandidat der Augsburger SPD werden. Dies wurde am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung der SPD bekannt gegeben. Die Hoffnungen der Partei ruhen jetzt auf dem 39-jährigen Ordnungs- und Sportreferenten. Der letzte Rathauschef, den die SPD in Augsburg stellte, war Paul Wengert, der im Jahr 2008 gegen Kurt Gribl (CSU) verlor. Gribl hört Ende April 2020 auf.

Dass die SPD sich auf den Kandidaten Wurm verständigt hat, hatte unsere Redaktion bereits Anfang der Woche berichtet. Die offizielle Bestätigung blieb zunächst aus. Am Donnerstagabend wurden zunächst die Vorstandsmitglieder informiert. Danach fand die Jahreshauptversammlung statt. Bei dieser Gelegenheit wurde geklärt, wer in der Findungskommission gesessen war, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den passenden OB-Kandidaten auszuwählen. Es waren die Augsburger SPD-Chefin Ulrike Bahr und Fraktionschef Florian Freund.

Dirk Wurm: "Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden"

Bahr unterstrich, dass Wurm die besten Voraussetzungen für das Amt des Oberbürgermeisters mitbringe. Er agiere als Referent erfolgreich und sei bürgernah. Freund, der ebenfalls als Kandidat gehandelt wurde, sagte: „Um gleich einmal möglichen Fragen zuvorzukommen: das Votum in der Findungskommission, die aus Ulrike Bahr und mir bestand, war einstimmig.“ Wurm danke für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Nur gemeinsam können wir Augsburg voranbringen, ohne das zu verlieren, was unsere Heimstadt auszeichnet – nämlich gut und sicher zwischen Lech und Wertach leben zu können.“ Er sei insofern kein Einzelkämpfer.

Augsburg stehe vor großen Herausforderungen und Umbrüchen im neuen Jahrzehnt. Wurms Botschaft lautet daher: „Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden, Arbeitsplätze müssen gesichert und zukunftsfest gemacht werden, neue Mobilitätskonzepte im Sinne des Klimaschutzes und der Sicherheit müssen eingeführt werden.“ Ferner seien Familien und Senioren zielgerichtet zu unterstützen.

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