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Augsburg-Stadt

20.05.2015

Die Stadtmetzg wird herausgeputzt

Wenig einladend zeigt sich die Stadtmetzg: Das Gebäude, in dem das Amt für soziale Leistungen der Stadt Augsburg, soll jetzt herausgeputzt werden. Die Fassade wird saniert.
Bild: Anne Wall

Die alte Stadtmetzg wird saniert. Das Amt für soziale Leistungen bekommt nicht nur eine schönere Fassade. Auch innen wird modernisiert.

Die ehemalige Stadtmetzg am Rand der Altstadt wird saniert: In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert kümmert sich das Amt für Soziale Leistungen in erster Linie um arme Menschen in Augsburg. Weil sowohl die Fassade als auch das Innenleben aus Sicht der Stadt verbesserungswürdig ist, stehen jetzt umfangreiche Arbeiten an.

Knapp eine halbe Million Euro wird bereits noch in diesem Jahr ausgegeben. Die Fassade ist sanierungsbedürftig. Aufgrund von Putzschäden und Graffitis an Wänden und Fenstern steht eine Gesamtsanierung in Teilabschnitten an, kündigt Wirtschaftsreferentin Eva Weber an. Bei den Fenstern sieht es so aus, dass einzelne ersetzt werden, bei anderen reicht ein neuer Anstrich. Ebenso ist die Fassade nach Behebung der Putzschäden neu zu streichen.

Städtisches Geld fließt zudem in eine bessere Technik im Haus. Die Leitungen unter anderen für die Computer genügen keineswegs mehr modernen Ansprüchen. „Aufgrund fehlender Anschlüsse können einzelne Büros nicht effizient genutzt werden“, sagt Eva Weber, die die Sanierungsplanung heute in der Sitzung des zuständigen Wirtschaftsausschusses präsentiert. Ein dritter Schritt, der nun angegangen werden soll, ist die Optimierung des Brandschutzes. Dies passiert allerdings in kleinen Schritten.

Die ehemalige Stadtmetzg wurde im Jahr 1609 vom damaligen Stadtbaumeister Elias Holl erbaut. (möh)

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