1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Die V-Partei will bei der Kommunalwahl in Augsburg antreten

Augsburg

28.10.2019

Die V-Partei will bei der Kommunalwahl in Augsburg antreten

Roland Wegner ist das bekannteste Gesicht der V-Partei.
Bild: Siegfried Kerpf

Die V-Partei steht für Veränderung, Vegetarier und Veganer. Roland Wegner wird als Oberbürgermeisterkandidat in Augsburg gehandelt.

Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 will die V-Partei mit einer eigenen Stadtratsliste in Augsburg antreten. Zudem soll es einen Oberbürgermeisterkandidaten geben. Die parteiinternen Vorberatungen laufen. Gute Chancen werden dem bekanntesten Gesicht der V-Partei, dem Bundesvorsitzenden Roland Wegner, eingeräumt. Als mögliche OB-Kandidaten werden zudem Heike Rudolf und Konrad Harle genannt.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Kommunalwahl in Augsburg zum ersten Mal mit V3

Wegner bestätigt die eigenen Ambitionen. Dass er in Langweid (Kreis Augsburg) lebt, wäre mit einer Kandidatur in Augsburg vereinbar: „Ich habe nach wie vor viele Kontakte zu Augsburg.“ Die Aufstellungsversammlung ist für Sonntag, 3. November, angesetzt. Getagt wird in Stadtbergen. Der Beginn ist um 17 Uhr im Restaurant „La Romantica“. Die Wahl dieser Lokalität hat laut Wegner damit zu tun, dass den Mitglieder der V-Partei das passende Essen serviert werden kann.

Die Partei, die erstmals bei einer Kommunalwahl in Augsburg antreten möchte, hat einen durchaus ungewöhnlichen Namen. V hoch 3, kurz V3, nennt sie sich. Das V steht für Veränderung, Vegetarier und Veganer.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

V-Partei: Der Tierschutz spielt eine wichtige Rolle

Die V-Partei will mit einer offenen Liste antreten. Das heißt, es können Personen mitmachen, die der V-Partei nicht angehören. Die V-Partei Augsburg steht nach eigenen Angaben für eine offene, ökologisch-nachhaltige und soziale Stadt. Sie möchte „dem dringend nötigen Klimaschutz mit lokalen Entscheidungen dienen“, heißt es ferner. Der Tierschutz spielt für die V-Partei eine wichtige Rolle. Um bei der Wahl am 15. März anzutreten, muss die V-Partei allerdings eine Hürde überspringen: Es gilt, 470 Unterstützungsunterschriften zu erreichen. Die Eintragung in ausliegende Wählerverzeichnisse erfolgt ab Ende Dezember.

Roland Wegner geht davon aus, dass die Liste mit 60 möglichen Stadtratskandidaten nicht komplett besetzt sein werde. Die Bürgervereinigung Pro Augsburg, die gegenwärtig mit vier Stadträten vertreten ist, hat vor Kurzem eine Stadtratsliste mit 30 Personen nominiert. Wegner meint dazu: „Wir werden wohl über dieser Zahl liegen.“

Das Feld der Parteien und Gruppierungen, die in Augsburg sich zur Wahl stellen wollen, wird somit immer größer. Die Bürgervereinigung „Augsburg in Bürgerhand“, die WSA und „Die Partei“ sind neben der V-Partei Neulinge bei einer Kommunalwahl. Hinzu kommen CSU, SPD, Grüne, Freie Wähler, AfD, Linkspartei, ÖDP, FDP, Pro Augsburg und Polit-WG.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren