1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Die kleine Melba ist die 300.000 Augsburgerin

Augsburg

10.12.2019

Die kleine Melba ist die 300.000 Augsburgerin

Die Stadt Augsburg begrüßt ihre 300.000. Einwohnerin Melba (von links): Vater Jan Kiesewetter, Mutter Amelie Düffert mit Melba Düffert. hinten: Oberbürgermeister Kurt Gribl mit Frau Sigrid.
Bild: Plössel, Stadt Augsburg

Augsburg hat jetzt 300.000 Einwohner: Die runde Einwohnerzahl bescherte der Stadt ein Baby - die kleine Melba.

Augsburg hat jetzt 300.000 Einwohner: Nach den Erhebungen des Bürgeramtes fällt einem neugeborenen Baby die Rolle der dreihunderttausendsten Einwohnerin zu. Am Sonntag, 1. Dezember, kam die kleine Melba aus dem Stadtteil Oberhausen im Josefinum zur Welt. Oberbürgermeister Kurt Gribl gratulierte den Eltern Amelie Düffert und Jan Kiesewetter: „Ich wünsche der kleinen Melba von Herzen alles Gute und eine lebenslange Freude darüber, nicht nur ein Sonntagskind, sondern auch gebürtige Augsburgerin zu sein.“ Als Geschenk überbrachte der Oberbürgermeister sowohl Baby-Ausstattung wie auch eine Augsburger Zirbelnuss, Blumen und Urkunde für die Eltern. Ein Willkommenspaket der Stadtwerke Augsburg samt einem Bobby-Car gehörten ebenfalls zu den städtischen Geschenken.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Augsburg ist seit gut 100 Jahren Großstadt

Augsburg ist seit gut 100 Jahren eine Großstadt, so die Stadt in einer Mitteilung: Noch wenige Tage bevor der bevölkerungsreiche Vorort Oberhausen 1911 eingemeindet wurde, hatte Augsburg Ende 1910 die Einhunderttausend-Einwohner-Marke überschritten. Der zweihunderttausendste Einwohner der Stadt kam am 24. Dezember 1954 zur Welt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Mit 300.000 gemeldeten Einwohnerinnen und Einwohnern hat Augsburg jetzt eine ähnliche Größenordnung wie Bonn, Münster, Karlsruhe oder Mannheim. Oberbürgermeister Kurt Gribl sieht damit Aufgaben verbunden: „Unabhängig davon, dass sich an der Marke von 300.000 nichts für die Stadt ändert, ist mir grundsätzlich wichtig, dass Augsburg organisch wächst. Das heißt, dass mit der Bevölkerungszahl auch die Infrastruktur weiterentwickelt wird.“ Wenn die Bevölkerungszahl steige, seien auch mehr Wohnraum, mehr Kinderbetreuung, mehr öffentlicher Nahverkehr und mehr Bürgerservice nötig. 

Augsburg hat 2038 rund 325.000 Einwohner

Seit 2008 ist die Zahl der Augsburger jährlich gestiegen. Ende des Jahres 2018 lebten mit 298.255 Einwohnern 31.279 Personen mehr in der Stadt Augsburg als noch zehn Jahre zuvor. Wie das Amt für Statistik ermittelt hat, wird sich das Bevölkerungswachstum Augsburgs in den kommenden Jahren voraussichtlich abschwächen. Grund dafür ist unter anderem ein Rückgang der Zuzüge, weil das Wohnraumangebot begrenzt ist. Zudem ist aus demografischen Gründen in den nächsten Jahren von einem negativen natürlichen Bevölkerungssaldo auszugehen. Das heißt, dass pro Jahr mehr Sterbefälle als Geburten zu verzeichnen sind. Insgesamt rechnen die städtischen Statistiker bis zum Jahr 2038 mit einer Bevölkerung in der Größe von 325.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in Augsburg. (AZ)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren