Newsticker
Markus Söder appelliert an Bund: Konkretes Konzept für Corona-Schnelltests nötig
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Die verschärfte Maskenpflicht in Augsburg sorgt schon jetzt für Ärger

Augsburg

31.10.2020

Die verschärfte Maskenpflicht in Augsburg sorgt schon jetzt für Ärger

Am Freitagabend werden in Augsburg strengere Corona-Maßnahmen wirksam. Auch an Orten wie dem Flößerpark in Lechhausen gilt dann die Maskenpflicht.
Bild: Tanja Ferrari

Plus Dass die Spazierwege an Lech und Wertach von der Maskenpflicht betroffen sind, verstehen viele Bürger nicht. Gesundheitsreferent Erben erläutert die Beweggründe der Stadt Augsburg.

Wer in Augsburg unterwegs ist, sollte nicht mehr ohne Maske sein. Ab Freitagabend, 21 Uhr, gelten verschärfte Regelungen. Die Zahl der Plätze und Straßenzüge, in denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht ist, wurde von der Stadt Augsburg massiv ausgeweitet. Dies gilt auch für stärker frequentierte Orte in den Stadtteilen, zum Beispiel für sämtliche Spielplätze. Vorher konzentrierte sich die Maskenpflicht nur auf weite Teile der Innenstadt. Durchgreifen will die Stadt auch an beliebten Ausflugszielen. Für große Teile der Spazierwege an Lech und Wertach gilt deshalb ebenfalls eine Maskenpflicht. Wer gegen die Auflagen verstößt, dem droht ein Bußgeld von 250 Euro.

Die Stadt hat die Regeln verschärft, da die Zahl der Corona-Neuinfektionen kontinuierlich angestiegen ist. Am Freitag meldete das Gesundheitsamt 121 neue Covid-19-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden 747 Neuinfektionen gemeldet. Das entspricht aktuell etwa 250,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Insgesamt hat das Gesundheitsamt in Augsburg 2676 Infektionen bestätigt. 20 Personen sind bis an oder mit der Virusinfektion gestorben.

Die Stadt Augsburg zieht den Lockdown vor

Die Stadt Augsburg hat den Lockdown als Reaktion auf die steigende Zahl von Corona-Patienten vorgezogen. Es gehe jetzt vor allem darum, die sozialen Kontakte stark zu reduzieren, sagt Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU). Gleichzeitig sollen an Orten, wo sich normalerweise viele Menschen begegnen, die Schutzmaßnahmen erhöht werden. "Wir haben uns an den Vorgaben der bayerischen Staatsregierung orientiert", sagt Umwelt- und Gesundheitsreferent Reiner Erben (Grüne). Ausgewählt wurden nach seiner Aussage Orte mit einem hohen Besucheraufkommen sowie Knotenpunkte mit zahlreichen Pendlern wie Berufstätigen, Schülern und Auszubildenden oder Kunden. Dazu gehört unter anderem der Straßenzug in Lechhausen von der Neuburger Straße bis zum Schlössle. Erben sagt, dass auch die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsgeschehen und zu Orten und Bedingungen, an denen die Gefahr einer Covid-19-Infektion höher ist, berücksichtigt wurden.

Schon unmittelbar nach der Bekanntgabe der Stadt, wo die verschärfte Maskenpflicht gilt, regte sich Protest von Bürgern. Unverständnis herrscht vor allem darüber, dass an Spazierwegen beidseits von Lech und Wertach eine Maske vorgeschrieben ist. Erben verteidigt das Vorgehen: "Vor allem an sonnigen Tagen nutzen viele Augsburger, aber auch Bürger aus den Nachbarlandkreisen die idyllischen Naherholungsgebiete an Lech und Wertach. Das heißt, es kommt zu einem hohen Aufkommen und Zusammenkommen von Menschen." Nicht nur Spaziergänger seien unterwegs, auch Radfahrer kämen hinzu. Erben: "Daher musste auch in diesem Bereich eine Maskenpflicht angeordnet werden." Jogger müssten keine Maske tragen, Radfahrer auch nicht.

Spazierengehen an der frischen Luft tut gut, das Tragen einer Maske ist allerdings kein Vergnügen. So ist die allgemeine Einschätzung. Erben behauptet, dass die Stadt mit der Maskenpflicht an Lech und Wertach nicht über das Ziel hinausschieße. Die Verhältnismäßigkeit bleibe gewahrt: "Wie erwähnt, kommt es hier zeitweise zu einem genauso hohen Aufkommen an Personen wie in der Innenstadt. Die Maßnahme hat also dieselben Grundlagen."

Hinweisschilder zur Maskenpflicht werden jetzt aufgestellt

In ersten Reaktionen von Bürgern heißt es, dass mit einer Maskenpflicht an Lech und Wertach die Akzeptanz von Corona-Auflagen buchstäblich unterlaufen werde. Erben sieht die Dinge anders: "Die Akzeptanz der Maßnahmen wird dann meiner Meinung nach reduziert, wenn wir sie nicht erklären und sie mit unterschiedlichem Maß angewandt werden. Beides ist hier nicht der Fall." Daher werden nun zeitig die Hinweisschilder an Lech und Wertach aufgestellt.

Wer zuletzt in der Innenstadt unterwegs gewesen ist, kennt das Szenario. An vielen Zugangswegen in Richtung Rathausplatz hängen Hinweiszettel, die über das notwendige Tragen einer Maske informieren. Diese Hinweise sollen nun auch an allen Orten aufgehängt werden, an denen die Maskenpflicht neuerdings gilt. Ob dies überall bereits am Samstag geschieht, ist fraglich. Erben sagt: "Sie werden so schnell wie möglich montiert".

Erfahrungen der jüngsten Zeit in der Innenstadt zeigten, dass sich fast alle Passanten an die Maskenpflicht gehalten haben. Polizei und städtischer Ordnungsdienst haben dies bei Kontrollen festgestellt. Dabei wird es bleiben, wenn nun der Einzugsbereich der Maskenpflicht vergrößert wird. Dass die Zahl der Kontrolleure aufgestockt wird, ist nicht zu erwarten. Ordnungsreferent Frank Pintsch (CSU) sagt: "Es geht auch um die Selbstverantwortung der Bürger." Er könne nur appellieren, dass sich die Menschen an die Auflagen hielten.

Strengere Maskenpflicht in Augsburg führt zu Verwirrungen

Gerade in der Startphase der erweiterten Maskenpflicht, die erst am Donnerstagabend von der Stadt verkündet wurde, dürfte es einige Verwirrung geben. Wer in einem Bereich mit Maskenpflicht ohne Maske angetroffen wird, muss deswegen nicht gleich mit einer Strafe rechnen. Wie anfangs in der Innenstadt werden die Passanten von den Kontrolleuren erst aufgeklärt. Wer sich komplett uneinsichtig zeigt, für den wird es teuer. 250 Euro wären in diesem Fall fällig. Gesundheitsreferent Erben: "Die Stadt Augsburg wendet den Bußgeldkatalog der Staatsregierung an".

In der Stadtratssitzung am Donnerstag war die erweiterte Maskenpflicht ebenfalls Thema. "Die einzelnen Straßennamen kann sich ja kein Mensch merken. Das ist realitätsfern", sagte Stadtrat Peter Hummel (FW). Er stellte eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit im ganzen Stadtgebiet zur Diskussion.

Hummel: Das Problem sind nicht die Hauptstraßen

Die werde womöglich auch das Bewusstsein für die Pandemie schärfen, so Hummel. "Auf den Gehwegen in der Friedberger Straße beispielsweise ist genügend Platz. Eng wird es doch in den Seitenstraßen mit schmalen Gehwegen. Die jetzige Beschränkung ist absurd." Seine Fraktionskollegin in der Bürgerlichen Fraktion, Beate Schabert-Zeidler (Pro Augsburg), sagte, die beschränkte Maskenpflicht provoziere Ausweicheffekte. Wenn am Kuhsee Maskenpflicht herrsche, würden Spaziergänger in den Siebentischwald oder die Westlichen Wälder ausweichen, und zwar ohne Maske. Damit sei nichts gewonnen.

Gesundheitsreferent Reiner Erben (Grüne) entgegnete, eine Maskenpflicht müsse verhältnismäßig sein. Sie fürs ganze Stadtgebiet auszusprechen, erfülle diese Vorgabe aus seiner Sicht nicht. Unterstützung kam von Raphael Brandmiller (Generation Aux). "Wenn man Maßnahmen trifft, müssen sie nachvollziehbar sein, sonst finden sie keine Akzeptanz. Und eine generelle Maskenpflicht für Straßen, die völlig leer sind, ist nicht nachvollziehbar", so Brandmiller.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Maskenpflicht am Lech: Das ist der falsche Weg

Lesen Sie dazu:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

31.10.2020

Ich verstehe eine Maskenpflicht in der Innenstadt, aber an Lech und Wertach ist das eine Frechheit.
Ich arbeite die ganze Woche mit Maske, da will ich mich am Wochenende, in meiner Freizeit, an der frischen Luft ohne Maske bewegen dürfen!
Der Staat muss aufpassen das er mit übertriebenen Regeln und Freiheitseinschränkung die Bürger nicht zu "Wutbürgern" macht!

Permalink
31.10.2020

Mit solchen willkürlichen und nicht mehr nachvollziehbaren Maßnahmen schwächt man das Immunsystem weiter. Sollen wir jetzt gesund bleiben oder was will die Politik wirklich? Ich verstehe, dass die Krankenhäuser entlastet werden müssen, zumal wir uns ja auch in der Grippezeit, die es ja noch gibt, befinden. Außerdem sehe ich, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich an die Regeln hält. Nur mit solchen weiteren "Verschärfungen" an Plätzen, die zur Erholung und auch Ablenkung der Bevölkerung dienen, wird sich langsam Widerstand aufbauen. Irgendwann ist es gut und es reicht. Wir haben verstanden! Die 100 %-Sicherheit wird nie erreichbar sein.

Permalink
31.10.2020

Meine Güte, was für ein Affentheater wegen dem bisschen Maske. Jeder glaubt, die Weisheit gepachtet zu haben und die Situation richtig einschätzen zu können. Sieht man sich mal an, wie restriktiv (und erfolgreich) die Vorgehensweise in z. B. Südkorea ist, dann ist das bei uns hier alles nicht mal "Kindergeburtstag". Einfach mal das tun, was einem gesagt/empfohlen wird - auch wenn man's nicht oder nicht ganz nachvollziehen kann. Dass es Augsburg mit Stand heute (31.10.) bezüglich Anzahl der Neuinfektionnen bundesweit auf Platz 2 gleich nach dem Berchtesgadener Land geschafft hat sollte auch die letzten Ignoranten/Nichtversteher von der derzeitigen Maskenpflicht überzeugen.

Permalink
31.10.2020

"Einfach mal das tun, was einem gesagt/empfohlen wird - auch wenn man's nicht oder nicht ganz nachvollziehen kann."

Das passt wirklich besser zu Nordkorea. Der mündige Bürger möchte nicht wie ein Kleinkind behandelt werden. Welches Risiko besteht, kann jeder selber für sich entscheiden. Bei 21 Toten mit Corona seit März 2019, ist Ihre Panikmache wirklich unangebracht. Jede Grippesaison verzeichnet mehr Tote. Behandlungsbedürftig sind jedenfalls die wenigsten positiv Getesteten.

Permalink
31.10.2020

An der frischen Luft finde ich die Maske sehr schlecht.
Familien mit Wohnungen ohne Balkon sind arme Schweine.

Permalink
31.10.2020

Die "frische" Luft kann man ja auch durch die Maske hindurch einatmen. Wahrscheinlich das deutlich kleinere Übel als evtl. Tod, lebenslange Folgeschäden, monatelange Rehabilitation etc. ...

Permalink
31.10.2020

Wo steht das eigentlich mit den Radfahrern, also dass die keine Maske anziehen müssen? Ich find das nicht in der Allgemeinverfügung? Da steht nur Maskenpflicht und Straßennamen und in den Stadtplänen dazu sind die ganzen Straßen und Radwege orange angemalt. Da müsst ich ja sogar im Auto Maske anziehen, oder?

Permalink
31.10.2020

Vorbildliche Idee. In Ihrem Auto ist die Infektionsgefahr für Sie und andere außerhalb natürlich außerordentlich hoch. Die Polizei freut sich auch sehr, wenn Sie im Auto Maske tragen ...

Permalink
31.10.2020

Offensichtlich ist die neue Bürgermeisterin ihrem Amt nicht gewachsen. Anders lässt sich dieser Aktionismus nicht erklären. Jedem Fußgänger, der eine Geldstrafe bekommt der Jogger aber nicht, kann man nur raten Rechtsmittel einzulegen.

Permalink
31.10.2020

Natürlich und man wird Recht bekommen. Auch die Ufer-Maskenpflicht kann nur von einem Grünen kommen.

Permalink
31.10.2020

Offensichtlich begreifen Sie den Ernst der Lage nicht, anders lässt sich Ihr Kommentar nicht erklären. Und unsere sowieso überlasteten Richter und Staatsanwälte haben natürlich nichts Besseres zu tun, als sich um eine solche Art von eigelegten Rechtsmitteln zu kümmern ...

Permalink
31.10.2020

Offensichtlich sind Sie der Thematik nicht gewachsen, anders lässt sich dieser Kommentar nicht erkären. Die sowieso schon überlasteten Staatsanwälte und Richter wären sicherlich begeistert über Ihre Idee, wegen einem solchen Firlefanz Rechtsmittel einzulegen.

Permalink
31.10.2020

Wer der Thematik tatsächlich nicht gewachsen ist, das sind schon Sie und Ihre OB. Was hat OB Weber denn gegen die wochenlang freitags und samstags ohne Maske, Abstand, Sinn und Verstand gefeierten Superspreader-Partys auf der Max unternommen? Richtig, genau gar nix!

Und jetzt hetzt sie und ihr Erfüllungsgehilfe Erben die Blauen auf harmlose Spaziergänger in den Wertachauen. Noch deutlicher kann man seine Hilflosig- und Unfähigkeit kaum demontrieren!

Permalink
31.10.2020

Zitat: "Jogger müssten keine Maske tragen, Radfahrer auch nicht." Warum muss ich als normaler Fußgänger dann eine Maske tragen am Lech?
Blinder Aktionismus der Stadt Augsburg.

Permalink
31.10.2020

Diese Anordnung, Masken am Ufer zu trage, dürfte eine Halbwertszeit von wenigen Tagen haben, wie einige andere auch. "Verhältnismäßigkeit", ein Grundprinzip unserer Verfassung, scheint in Ausgburg ein Fremdwort zu sein.

Permalink
31.10.2020

(edit/mod/wiederholter Verstoß gegen NUB 7.2/7.3/Account verwarnt)

Permalink
31.10.2020

Es sollte eher heißen, es regte sich der Protest einiger wenige Augsburger. Ich kenne 2 in der Firma und ansonsten lese ich dann nur Unmut hier in der Augsburger anhand der Kommentare. Die deutlich überwiegende Mehrheit versteht das vorziehen und ist mit diesem auch einverstanden.

Permalink
30.10.2020

Jeder der sich hier aufregt ist noch NIE bei guten Wetter am Hochablass gewesen.. oder vielleicht doch.. Vielleicht waren Sie ja dann diejenigen die mit ihrem unverantwortlichen Verhalten, dem dicht gedrängten Zusammenstehen, der Regierung den Grund zum Handeln gab. Ich wohne dort. Ich gehe 3 mal täglich bei jedem Wetter dort mit meinem Hund Gassi. Und ich freue mich riesig über die Maskenpflicht. Nicht weil ich so super gerne eine Maske trage. Sondern weil damit jeder nun auch die Anderen schützt.

Permalink
30.10.2020

(edit/mod/NUB 7.2/7.3)

Permalink
30.10.2020

Wir haben nicht mehr April. Wir haben November. Das Wetter ist kühler, regnerischer und die Wege entlang von Lech und Wertach sind matschig und aufgeweicht. Schon jetzt kann man davon ausgehen, dass längst nicht mehr so viele Menschen hier spazieren gehen werden, wie noch beim ersten Lockdown im Frühjahr.

Zudem erklärt das Robert-Koch-Institut in seinem SARS-CoV-2 Steckbrief mit Stand 16. Oktober, dass Übertragungen im Außenbereich insgesamt selten vorkommen und verweist dabei auf eine Studie aus England (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7327724/). Wörtlich: Bei Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering.

Betrachtet man beides zusammen, ist die Maskenpflicht an Lech und Wertach zu dieser Jahreszeit deutlich überzogen. Die Politik muss Regelungen schaffen, die man nachvollziehen kann, dann werden diese vom Bürger auch akzeptiert. Die Anordnung dieser Maskenpflicht schafft das nicht.

Permalink
30.10.2020

Weil an sonnigen Tagen - vor allem wohl an Wochenenden - auf den Spazierwegen an Lech und Wertach viel los ist, wird eine allgemeine Maskenpflicht auf diesen verhängt, die aber Jogger und Fahrradfahrer nicht trifft.

Also irgendwie kann man nur den Kopf schütteln. Die Exekutive tut wirklich alles dafür, dass den Leuten das Verständnis dafür abhanden kommt, die Maßnahmen mitzutragen.

Wieso sollte von einem Jogger weniger Gefahr ausgehen, jemanden zu infizieren als von einem Spaziergänger? Er ist es doch, der heftig atmend an diesen vorbeikeucht. Oder der Fahrradfahrer. Befürchtet man, dass dieser vom Rad fällt, weil er so wenig Luft bekommt?

Entweder sie können joggen, radfahren mit Maske oder sie müssen sich eben andere Wege suchen, die von der Maskenpflicht nicht betroffen sind.

Außerdem könnte man ja die Beschränkung wenigstens auf die Zeiten legen, in denen bekanntermaßen viele Leute dort unterwegs sind. Soll man wirklich morgens, wenn man alleine unterwegs ist eine Maske tragen müssen? Hat sich schon mal jemand darüber informiert, dass Brillenträger das schwer zusetzt, weil ihnen die Brille so anläuft, dass sie wenig bis nichts mehr sehen?

Ich bin wirklich nicht grundsätzlich gegen die Maskenpflicht - aber gegen eine solche schon.

Gilt im Übrigen auch für die Innenstadt. Wenn diese kaum frequentiert ist, ist es schikanös, dort mit Maske unterwegs sein zu müssen. Wie gesagt, bringt das für Brillenträger große Probleme mit sich.

Permalink
30.10.2020

Kleiner Tipp: Entscheidend dafür, dass die Brille nicht beschlägt, ist die Abdichtung rund um die Nase. Ein Draht ist dabei sehr wichtig. Ich benutze mittlerweile wiederverwendbare Stoff-Bedeckungen eines Augsburger Textilherstellers, die dank Drahtbügel und Silikonstreifen wunderbar dicht halten (erhöht gleich auch die Schutzwirkung) und habe absolut kein Beschlagen mehr.

Permalink
31.10.2020

Ich habe mir schon im Frühjahr zwei von diesen Masken des Augsburger Hersteller zugelegt. Genau aus diesem Grund, außerdem fand ich sie schick. Für mich waren diese im Sommer nicht tragbar, da das Material doppelt ist und in der wärmeren Jahreszeit viel zu dick. Aber ich werde sie mal wieder aus dem Schrank kramen und schauen, ob es nun im Winter geht.

Permalink
30.10.2020

Schikane hoch 3. Es ist schlimm wenn Ahnungslose über uns bestimmen. Jedes Kleinkind weiß wie sich Aerosole im Freien verhalten. Ich nehme stark an, daß Gerichte einen großen Teil dieses Unsinns kippen werden - denn die Verhältnismäßig wird mit Füßen getreten.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren