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Augsburg

04.12.2019

Edeka-Markt eröffnet in der Stettenstraße

In diesem Gebäude hat der Supermarkt eröffnet.
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Der markante neue Hauptsitz der Katholischen Jugendfürsorge an der Gögginger Brücke ist in Betrieb. Damit ist die Entwicklung des äußeren Ladehofs fertig.

In der Stettenstraße zwischen Beethoven- und Bismarckviertel gibt es einen neuen Supermarkt. Am Mittwoch eröffnete dort ein Edeka-Markt mit 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche, der die angrenzenden Viertel und das ehemalige Ladehofareal versorgen soll.

Gewächshausautomaten für Kräuter

Die Inhaber Julia und Jörg Hillenbrand setzen dabei auch auf neue Ideen: In einem Gewächshausautomaten werden Kräutersetzlinge vor Ort gezogen und geerntet. Zudem bietet Edeka bestimmte Waren wie Nudeln, Reis oder Gummibärchen wahlweise unverpackt an. Kunden können die Lebensmittel in selbst mitgebrachte Behälter füllen und zahlen nach Gewicht.

Julia und Jörg Hillenbrand führen den Supermarkt.
Bild: Silvio Wyszengrad

Man biete in jedem Segment ein Highlight (etwa Champagner oder Dry-Age-Fleisch), habe aber ein Angebot für alle Kundenschichten, so Jörg Hillenbrand. In dem Markt sind 25 Mitarbeiter beschäftigt. Für Kunden stehen 56 Parkplätze in der Tiefgarage zur Verfügung.

Edeka-Markt eröffnet in der Stettenstraße

Hauptmieter der Büros ist die Katholische Jugendfürsorge

Bereits Mitte November ist die Katholische Jugendfürsorge (das kirchliche Sozialunternehmen betreibt unter anderem das Josefinum) in die Stockwerke über dem Supermarkt eingezogen. Bisher war der Hauptsitz in der Schaezlerstraße. Die KJF ist der Hauptnutzer des Bürokomplexes, der über eine eigene Hauskapelle verfügt. Bauherr war das St. Ulrichswerk, der Bauträger der Diözese. Die Gesamtkosten lagen bei 30 Millionen Euro.

Mit dem Gebäude, das mit seiner bugförmigen Gestalt und der Klinkerfassade einen städtebaulichen Akzent setzt, ist die Entwicklung des ehemaligen äußeren Ladehofs südlich der Gögginger Brücke abgeschlossen. In den vergangenen Jahren entstanden an dieser Stelle bereits Mehrfamilienhäuser. Für den Abschnitt des ehemaligen Stückgut-Güterbahnhofs nördlich der Gögginger Brücke sind rund 300 Wohnungen geplant. Aktuell laufen in diesem Bereich die Erschließungsarbeiten.

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