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Kommentar

11.06.2019

Ein Angebot für Bestattungen ohne Gebührenfalle

Der Protestantische Friedhof an der Haunstetter Straße.
Bild: Silvio Wyszengrad

Während Bürger auf städtischen Friedhöfen in eine ärgerliche Gebührenfalle tappen, schafft es der Protestantische Friedhof, günstigere Angebote zu machen.

Die städtischen Friedhöfe in Augsburg waren mal eine gute Wahl, um Verstorbene pietätvoll und nicht teuer zur letzten Ruhe zu betten. Denn früher wurden die Friedhofsgebühren aus politischen Gründen niedrig gehalten. Die schlimmen Folgen dieser Entscheidung haben nun aber die Bürger heute zu tragen. Sie zahlen in Augsburg horrend hohe Bestattungsgebühren. Dabei geht es auch anders. Das macht der Protestantische Friedhof an der Haunstetter Straße vor.

Auch dieser Gottesacker ist alt und schön und hat schon deshalb einen hohen finanziellen Aufwand, um attraktiv zu bleiben. Auch dort gibt es viele große Bäume und Denkmäler, deren Pflege teuer ist. Und natürlich entsteht auch im Protestantischen Friedhof ein zusätzlicher Kostendruck, weil sich die Bestattungskultur allgemein ändert: Kostspielige Gräber sind weniger gefragt als kostengünstige, pflegeleichte Urnenfelder.

Trotzdem schafft es der Protestantische Friedhof inzwischen, deutlich günstigere Angebote als die Stadt zu machen und auch noch guten Service und ein attraktives Umfeld zu bieten – während Bürger auf städtischen Friedhöfen in eine ärgerliche Gebührenfalle tappen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Nach Ärger um Rechnung: Wo Bestattungen in Augsburg viel preisgünstiger sind

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