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11.03.2009

Ein Lauf, der 2010 Frieden stiften soll

Wolfgang Hosp, Axel Becker, Bernd Beigl und Sonja Landwehr sind passionierte Marathon-Läufer und haben einen Traum. Anlässlich des Friedensfestes wollen sie 2010 in Augsburg einen Friedensmarathon veranstalten. Ein Vorhaben, das im Januar für Schlagzeilen sorgte. Im Stadtrat schlugen die Wellen bei der Präsentation hoch. Besonders Karl-Heinz Englet (Pro Augsburg) hatte Bedenken. Die waren auch nach der gestrigen Vorstellung des Konzeptes im Sportbeirat bei ihm noch nicht ganz zerstreut.

Kanu-Funktionär Englet, Mitglied des Sportbeirats, gab den vier Initiatoren einen Rat mit auf den Weg: "Mir gefällt es, wenn Augsburger Bürger etwas auf den Weg bringen wollen. Aber das Konzept ist noch sehr vage. Es werden alle Sportförderrichtlinien unterlaufen, wenn vier Einzelpersonen von der Stadt unterstützt würden. Suchen Sie sich einen Verein oder gründen Sie, wie von Ihnen angedacht, eine GmbH, bevor sich der Stadtrat im April erneut mit dem Thema beschäftigt."

Zuvor hatte Wolfgang Hosp das Konzept des Friedensmarathons erläutert. "Frieden und Marathon - bei beiden braucht man sehr viel und der Einzelne muss sich auf den Weg machen." Mit 2000 Läufern rechnen die Organisatoren, sollte der Lauf stattfinden.

Start Er soll am 8. August 2010 gegen 17 Uhr sein.

Ein Lauf, der 2010 Frieden stiften soll

Strecke Sie steht noch nicht genau fest, soll aber wichtige Friedens-Stationen wie Dom, St. Ulrich und Afra, Synagoge und die Moschee am Katzenstadel einbeziehen.

l Helfer Die Organisatoren benötigen zwischen 1000 und 1200 Helfer an der Strecke.

Finanzierung Es wird mit rund 130 000 Euro gerechnet. Die Stadt soll einen Zuschuss in Höhe von rund 50 000 Euro geben. Aber nicht in Form von Geld, sondern in Form von Dienstleistungen wie Absperrungen, Müllentsorgung, etc.

l 42 Meilensteine des Friedens Jeder Kilometer soll einer Person gewidmet sein, die sich um den Frieden verdient gemacht hat.

l Friedensstaffeln "Gemeinsam, nicht gegeneinander, soll das Ziel erreicht werden", erklärt Hosp die Staffel-Idee.

l Verwirklichung Viele Sportvereine und Institutionen sollen sich einbringen, hofft Hosp.

l Reaktionen Fast alle Mitglieder des Sportbeirates stehen der Idee positiv gegenüber. Sportreferent Peter Grab sagt: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gehen wir optimistisch heran." (ötz)

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