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Einzelhandel

10.06.2011

Ein Traum aus kunterbunten „Guzzies“

Christina Ullmann verkauft selbst hergestellte Bonbons.
Bild: Foto: Kathrin Kratzer

Christina Ullmann eröffnet Bonbon-Manufaktur

„Guzzie“ – schon der Name des neuen Ladens an der Schlossermauer weckt Kindheitserinnerungen: an süße, kleine Bonbons, an dunkle Lakritz, an kunterbunte Lollis. Und wer die Türe zur „Guzzie Bonbon Manufaktur“ öffnet, wird nicht enttäuscht. In den Regalen stehen Gläser, bis oben hin gefüllt mit bunten „Guzzies“, daneben selbst gemachte Lollis und Lakritz in allen Variationen. Mittelpunkt des Ganzen ist eine große Theke, die offene Manufaktur. Kunden können dort zuschauen, wie die Inhaberin des Ladens, Christina Ullmann, die Leckereien selbst fertigt.

Das Handwerk hat sich die 30-Jährige selbst beigebracht. Die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation hat einige Jahre in ihrem eigentlichen Beruf gearbeitet. Doch schnell hat sie gemerkt, dass sie nach einer kreativeren Beschäftigung sucht. Die Idee mit den Bonbons kam ihr zufällig, als sie einen Bericht darüber im Fernsehen gesehen hatte. Sie recherchierte, kontaktierte Hersteller und übte fleißig daheim in der Küche. „Bis die Bonbons so gut geschmeckt haben, dass ich sie auch verkaufen konnte“, erinnert sich Ullmann.

Mitte Mai ging es los. Seitdem baut Ullmann ihren Laden Zug um Zug aus. Vor allem am Wochenende kann man ihr bei der Produktion zuschauen, wie sie die klebrig-süße Masse aus Zucker, Wasser und Aromastoffen im Kupfertopf erhitzt, wie sie auf einer Granitplatte ausrollt und farblich gestaltet, wie sie alles rollt und klopft – bis ihre bunten „Guzzies“ entstehen. Etwa zwei Stunden Arbeit sind erforderlich, um fünf Kilo Bonbons herzustellen.

Neben ihren eigenen Produkten verkauft Ullmann auch hochwertige Süßigkeiten anderer Hersteller – alle handgemacht, verspricht sie. Künftig will die Jungunternehmerin auch Workshops für Interessierte oder Vorführungen bei Kindergeburtstagen anbieten. (monik)

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