Newsticker

Corona-Pandemie verschlechtert weltweite Ernährungslage
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Ein klasse Arbeitsfeld

22.07.2010

Ein klasse Arbeitsfeld

Hochzoll/Augsburg Mit einem Gottesdienst im Evangelischen Kinder- und Jugendheim wurden der scheidende Dekanatsjugendreferent Diakon Jochen Mensching und seine Familie verabschiedet. Diakon Armin Raunigk, der den Gottesdienst leitete, sagte bei der Begrüßung, er freue sich für Mensching für dessen berufliche Weiterentwicklung, bedaure aber den Abschied von einem beliebten Kollegen, "den alle vermissen werden".

Der 36-jährige Mensching, aufgewachsen in Westheim und mit und in der Evangelischen Kirche sozialisiert, war schon als Jugendlicher dort ehrenamtlich engagiert, wo er später beruflich Verantwortung übernahm. Nach seiner Diakonausbildung in Rummelsberg bei Nürnberg arbeitete er zunächst in München, um dann 2006 seiner Berufung nach Augsburg zu folgen. Hier war er Referent für die gesamte Dekanatsjugend und etwa auch verantwortlich für das Landheim der Evangelischen Jugend in Reinhartshofen.

"Sie haben sich hier Freunde gemacht unter den Jugendlichen und ihren Kollegen durch ihre Freundlichkeit, ihren verschmitzten Humor und ihre große Musikalität. Als strukturierter Arbeiter haben Sie sich einen Namen gemacht", sagte Stadtdekanin Susanne Kasch. Auch wenn vier Jahre keine allzu lange Zeit seien, gerade in der Arbeit mit Jugendlichen, seien auch in kurzer Zeit intensive Beziehungen möglich. Da falle der Abschied schwer, so Kasch.

Mensching wird ab September zwei halbe Stellen in Nürnberg ausfüllen: als Leiter des evangelischen Stadtwohnheims Nürnberg-Nord, und als Lehrer an der Diakonenschule Rummelsberg bei Nürnberg.

Ein klasse Arbeitsfeld

Die Zeit war "kurz"

Im Rückblick sagte Mensching über die Zeit in Augsburg: "Sie war zu kurz, nach meinem Empfinden! Es hätte hier noch viele Jahre so weiter gehen können. Meine Aufgabe hier war ein klasse Arbeitsfeld", so der Sozialpädagoge. Und doch sei die Entscheidung, nach Nürnberg zu wechseln, eine Entscheidung des Herzens gewesen. Es sei eben auch eine Herausforderung, sich neu aufzumachen, frisch zu bleiben, nicht stehen zu bleiben.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren