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Augsburg

09.10.2019

Eine Volksfest-Hütte wird zum Politikum

Helmut Wiedemann ist Festwirt und Veranstalter von Winterland. Die Doppelbock-Alm darf er allerdings bei Winterland nicht nutzen.
Bild: Annette Zoepf

Der Aufbau der Veranstaltung „Winterland“ vor der City-Galerie in Augsburg beginnt ohne die Doppelbock-Alm. Veranstalter Helmut Wiedemann bedauert die Absage der Stadträte.

Eine Volksfest-Hütte ist in Augsburg zu einem Politikum geworden: Den geplanten Umzug der Doppelbock-Alm vom Plärrergelände auf den Willy-Brandt-Platz haben die Stadträte nicht genehmigt. Hier vor der City-Galerie hätte sie in der Vorweihnachtszeit stehen sollen, um die Veranstaltung Winterland noch eine Spur attraktiver zu machen. Dazu kommt es nicht.

Festwirt und Winterland-Veranstalter Helmut Wiedemann bedauert diese Entscheidung der Politik. Am bestehenden Konzept von Winterland hält er fest. Bereits in dieser Woche beginnen die ersten Arbeiten. Start der mehrwöchigen Veranstaltung ist dann am 22. November.

Winterland feiert das zehnjährige Bestehen

Wiedemann hätte liebend gerne die Doppelbock-Alm für das zehnjährige Jubiläum von Winterland genutzt. Es hätte ihm ermöglicht, in der Hütte mit mehr Platzkapazität zusätzliche Firmenfeiern zu veranstalten. Die Werbetrommel dafür hatte Wiedemann auf eigenes Risiko bereits gerührt: „Ich muss nun mehr als 15 Firmen wieder absagen.“

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Die Stadträte hatten ihr Nein damit begründet, dass ein größeres Winterland eine längere Gesamtlaufzeit benötigt hätte. Dabei ging es speziell um die Abbauzeit.

Wiedemann weiß, dass er sich auf die alten Gegebenheiten einstellen muss. Die Abläufe sind eingespielt. Ähnlich wie im Vorjahr gibt es einen Rodelberg. Winterland dauert von 22. November bis 30. Dezember. Bis Mitte Januar soll dann wieder alles abgebaut sein.

Die Doppelbock-Almt auf dem Plärrergelände – sie ist das dritte Festzelt auf dem Volksfest – wurde in den zurückliegenden Tagen abgebaut. Nach Stand der Dinge wird am Donnerstag das Bauwerk komplett verschwunden sein.

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