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30.07.2010

Energie sparen lohnt sich

Ausgezeichnet (v.l.): Daniel Orlowski und Barbara Rosenwirt (Firma Schapfl), Armin und Peter Spengler (Klimashop) und Andreas Hörmann (Firma Rexroth). Foto: Anne Wall
Bild: Anne Wall

Drei Betriebe haben es geschafft, die Kriterien des städtischen Projekts "Klimafit" zu erfüllen. Sie erhielten von Umweltreferent Rainer Schaal die Urkunde als "Klimafit-Betriebe 2010": Rexroth Heizungsbau aus Augsburg, der Sanitärbetrieb Schapfl aus Inningen und der Klimaanlagenbauer Klimashop aus Friedberg.

Für die Sanitärfirma Schapfel lohnt sich das Klima-Engagement schon lange. Um den Strom- und Wärmebedarf des Betriebs zu decken, haben sie ein Blockheizkraftwerk eingerichtet. Mit der Anlage werden auch zwei benachbarte Einfamilienhäuser mit Energie versorgt. Im Sommer stellt die Firma auf die thermische Solaranlage um und stellt ihren Verbrauch an fossilen Energieträgern ein. "Unsere Investitionen haben sich amortisiert", sagt Daniel Orlowski.

Vom Blockheizkraftwerk profitieren auch zwei Nachbarn

"Als Heizungsbauer ist uns Umweltschutz wichtig", betont Orlowski. Weil die fossilen Brennstoffe endlich sind, will seine Firma am eigenen Beispiel den Kunden zeigen, wie viel Energiesparpotenzial es gibt. Auch die Mitarbeiter setzen das zu Hause um: "Wir betreiben alle Solaranlagen und andere Energiesparmaßnahmen zu Hause."

Um ausgezeichnet zu werden, mussten die Betriebe mindestens zwei von zwölf Klimaschutzmaßnahmen in ihrem Unternehmen umsetzen. Schaal: "Die Klimafit-Betriebe sollen als gutes Beispiel vorangehen." Nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" solle die Leistung der Betriebe honoriert und anderen Firmen die Rentabilität des betrieblichen Klimaschutzes gezeigt werden.

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