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Augsburg

23.10.2015

Entspannt umsteigen, wenn der Kö grün leuchtet

Wenn der Kö morgens oder am Abend grün leuchtet, haben die Fahrgäste noch genügend Zeit zum Umsteigen. Blinkt es grün, heißt es sich zu beeilen.
Foto: Stadtwerke Augsburg/Hosemann

Abends und am frühen Morgen signalisiert ein neues Licht den Fahrgästen am Königsplatz,wie viel Zeit sie zum Wechseln der Tram haben. Wenn es blinkt, sollte man sich beeilen.

Die Stadtwerke lassen seit gestern das Umsteigedreieck am Königsplatz in den Abend- und frühen Morgenstunden statt in blauer Farbe zeitweise grün leuchten. Für Tram-Fahrgäste soll zu Zeiten des Viertelstundentakts bei Straßenbahnen (ab 20.30 Uhr und ab Betriebsbeginn bis etwa 5.45 Uhr) auf den ersten Blick ersichtlich sein, wie viel Zeit sie zum Umsteigen haben.

Wenn die Straßenbahnen abfahrbereit an den Bahnsteigen stehen, leuchtet der Königsplatz in grün. Wenn es anfängt zu blinken, sollte man sich mit dem Umsteigen beeilen, weil die Abfahrt kurz bevorsteht. Er habe oft genug Fahrgäste beobachtet, die sich beim Umsteigen abhetzten, obwohl sie noch Zeit gehabt hätten, sagt Stadtwerke-Chef Walter Casazza zum neuen Service. Sobald die Straßenbahnen abgefahren sind, schaltet die LED-Beleuchtung auf der Innenseite des Haltestellendachs wieder auf das Stadtwerke-Blau.

Wechselndes Licht und Lautsprecherdurchsagen am Königsplatz

Neben der wechselnden Lichtfarbe gibt es auch noch Lautsprecherdurchsagen. So sollen Fahrgäste im Sommer, wenn es abends länger und morgens früher hell ist, informiert werden. „Damit wollen wir den Fahrgästen auch die Sicherheit geben, dass sie ihren garantierten Anschluss erreichen“, so Casazza.

Wie berichtet, bieten die Verkehrsbetriebe seit Sommer während des Viertelstundentakts der Tram abends und morgens eine Anschlussgarantie am Königsplatz, in Haunstetten-Nord, Göggingen Rathaus, Rudolf-Diesel-Gymnasium, Textilmuseum und Jakobertor. Die Anzahl der Haltestellen soll noch erhöht werden, allerdings müssen diese teils umgebaut werden, damit etwa ein Bus auf eine Straßenbahn warten kann.

Den Königsplatz gibt es erst seit den 1860-er Jahren. Zuvor stand dort das Gögginger Tor (hier eine Zeichnung von 1816). Das Tor fiel letztlich dem 1843 eröffneten Hauptbahnhof zum Opfer.
16 Bilder
Der Königsplatz im Wandel der Zeit
Foto: Häussler/AZ

Verpassen Fahrgäste den Anschluss durch Verschulden der Stadtwerke, so erhalten sie eine kostenlose Tageskarte oder die Stadtwerke übernehmen die Kosten für eine Taxifahrt im Wert von bis zu 15 Euro von der Haltestelle aus zum Zielort. Antrags-Formulare gibt es direkt beim Fahrer.

Seit der Einführung, so die Stadtwerke auf Anfrage, hätten aber nur zwei Kunden Leistungen in Anspruch genommen. Meist würden die Anschlüsse ohne Probleme klappen.

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