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Augsburg

01.07.2020

Erbpacht-Streit in Kriegshaber: Gibt es eine Lösung für die Bewohner?

Die Bewohner der Heimstätten-Siedlung in Kriegshaber dürfen sich Hoffnung machen. Sie können wohl in ihren Häusern bleiben.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Plus De Bewohner der Heimstätten-Siedlung in Augsburg bangen um ihre Häuser, weil die Nutzungsrechte auslaufen: Der Freistaat will ihnen nun aber entgegenkommen.

Der Freistaat will den etwa zehn Bewohnern der Heimstätten-Siedlung in Kriegshaber entgegenkommen, was den weiteren Verbleib in ihren Reihenhäusern betrifft. Wie berichtet wird in einem Jahr das 98-jährige Nutzungsrecht für die Grundstücke, die im Eigentum des Freistaats stehen, auslaufen. Bis zuletzt war unklar, wie es danach für die Bewohner weitergeht.

In Fällen von auslaufenden Erbbaurechten soll nun, wenn der Freistaat ein Grundstück nicht selbst benötigt, ein Verkauf des Areals an die bisherigen Bewohner zum gängigen Preis möglich sein. Das Land hatte 2017 die Regelung geändert und Grundstücksverkäufe gestoppt. Das soll bei derartigen Grundstücken geändert werden.

Erbpacht-Streit: Bewohner in Kriegshaber können auf Lösung hoffen

Das beschloss nun der Finanzausschuss des Landtags. Sollten Bewohner sich einen Kauf nicht leisten können, können sie beim Abschluss eines neuen Erbpachtvertrags in ihren Häusern bleiben. Zwar läuft es weiterhin auf eine Ablöse der Immobilien hinaus, allerdings wird der künftige Erbpachtzins wohl deutlich moderater gestaltet, als bisher geplant.

Man gehe davon aus, eine Lösung gefunden zu haben, mit der alle leben können, so SPD-Landtagsabgeordneter Harald Güller. Die Immobilienverwaltung des Freistaats werde den Bewohnern nun konkrete Angebote machen. (skro)

Lesen Sie auch: Anwohner fürchten um ihre Häuser: Hoffnung im Konflikt in Kriegshaber

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