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Es fehlt an Betreuungsplätzen – und am Personal

Kommentar Von Andrea Baumann
25.01.2020

Nicht nur langwierige Bauverfahren führen zu Engpässen bei der Kinderbetreuung. Auch Pädagogen sind schwer zu finden.

Auch wenn bis zum Beginn des neuen Betreuungsjahrs im September in Augsburg neue Kita-Plätze – etwa an der Schwimmschulstraße – hinzukommen, wird es wieder enttäuschte Familien geben. Trotz aller Bemühungen, für die wachsende Stadt ein ausreichendes Angebot zu schaffen, wird es wieder zu Engpässen kommen – auch weil die Bauverfahren sehr langwierig sind.

Aus diesem Grund ist die Großtagespflege längst mehr als eine Verlegenheitslösung, wie sich auch am forcierten Ausbau des Angebots zeigt. Gerade Familien mit kleinen Kindern schätzen die überschaubare Struktur einer kleinen Gruppe und die flexiblen Betreuungszeiten. Eltern größerer Kinder sind froh, dass ihr Nachwuchs trotz einer Absage im Kindergarten nicht auf der Straße steht.

Künftig dürfte es schwieriger werden, genug Personal für Großtagespflegen zu finden. Der Freistaat fördert die Festanstellung von bis zu 2000 Tagespflegekräften in Kitas zur Unterstützung des pädagogischen Teams. Dieses Projekt macht ein weiteres Problem deutlich: Der Mangel an Betreuungsplätzen liegt nicht nur an fehlenden Einrichtungen, sondern auch am fehlenden Personal. Viele Einrichtungen lassen deshalb theoretisch vorhandene Plätze unbesetzt.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Die Großtagespflege – ein Ersatz für die Kita?

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