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Augsburg

19.10.2017

FCA II gegen Löwen: Kripo ermittelt gegen Fußball-Ultras

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vertreten.
Bild: Peter Fastl

Es ist das wohl größte Ermittlungsverfahren gegen heimische Fans, das es bisher nach einem Fußballspiel in Augsburg gegeben hat. Mehr als 50 Fans stehen derzeit unter Verdacht.

Es ist das wohl größte Ermittlungsverfahren gegen heimische Fans, das es bisher nach einem Fußballspiel in Augsburg gegeben hat. Nach einer Auseinandersetzung zwischen Ultra-Fans des FC Augsburg und Anhängern des TSV 1860 München in der Altstadt ermittelt die Polizei gegen 42 Beschuldigte wegen des Verdachts des Landfriedensbruch. Sie gehören überwiegend zum Augsburger Lager. Insgesamt gibt es nach dem Spiel vom Sonntag derzeit sogar etwas mehr als 50 Verdächtige, die einen Landfriedensbruch begangen haben sollen. Die Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen gegen die Ultra-Fans übernommen.

FCA II gegen 1860: Polizisten von Ultras attackiert

Neben kleineren Scharmützeln gab es gegen 18.40 Uhr, rund eineinhalb Stunden nach dem Ende des Spiels zwischen den Münchner Löwen und dem FCA II, die größte Auseinandersetzung. Gewaltbereite Anhänger beider Mannschaften waren im Bereich des Judenbergs und des Hunoldsgraben aneinandergeraten. Nach Angaben der Polizei wurden auch Beamte der Bereitschaftspolizei, die dazwischen gegangen sind, von den Ultras attackiert. Die Polizisten setzen Pfefferspray und Schlagstöcke gegen die Fans ein.

Dass jetzt die Kripo ermittelt, ist bei gravierenden Straftaten gegen die öffentliche Sicherheit üblich. Ermittler des Kommissariats 9 versuchen jetzt, Beweise zu sammeln. Wer die Auseinandersetzung beobachtet hat und Hinweise dazu geben kann, soll sich bei der Kripo in Augsburg melden unter der Telefonnummer 0821/323-3810.

Vor dem Spiel zwischen dem FC Augsburg II und dem 1860 München trennte ein Großaufgebot der Polizei der verfeindeten Fanlager. Auch am Abend gab es einen Einsatz.
34 Bilder
Polizeiaufgebot trennt Fans beim Spiel FCA II gegen 1860
Bild: Peter Fastl

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.10.2017

Fußballspiele, bei denen es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich zu Ausschreitungen und zu Straftaten kommt, gehören abgesagt bzw. verboten. Wäre schiwerig. Selbst ein Verbot von Demonstrationen, die die öffenliche Sicherheit stören, ist seltsamerweise kaum möglich.

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19.10.2017

Nach Angaben der Polizeiwurden auch Beamte der Bereitschaftspolizei, die dazwischen gegangen sind, von den Ultras attackiert....

Seltsame Funkstille bei unseren sonst so eifrigen rechten Law-and-order-Foren-Schreibern! Weil man diese Fußball-Deppen beim besten Willen nicht ausweisen kann, oder?

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19.10.2017

Sind denn diese Ultras "Gäste" in diesem Land ohne die deutsche Staatsbürgerschaft oder warum kommen Sie in diesem Zusammenhang auf den Wunsch der Ausweisung? Deutsche Staatsbürger kann man nicht ausweisen, das dürfte selbst Ihnen klar sein .....

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20.10.2017

Genau das sagte ich, Super-Mario. Lernen Sie wenigstens mal zuerst lesen, bevor Sie so dummes Zeug absondern. Mit Ironie ist das halt so eine Sache. gell . . .

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19.10.2017

Vielleicht sollte man in der Berichterstattung darauf verzichten, diese Leute als Fans zu bezeichnen.

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