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FOS/BOS: So weit hätte es nicht kommen dürfen

Kommentar Von Stefan Krog
03.12.2018

Frühestens ab 2020 soll der Komplex am Alten Postweg saniert werden. Warum die Stadt von diesen Plänen nicht abrücken darf.

Fehlender Brandschutz, Schimmel, undichte Dächer und bröckelnder Beton: Der Komplex von Fachoberschule, Berufsoberschule und Reischlescher Wirtschaftsschule mit über 2500 Schülern ist eigentlich keine Schule mehr, sondern ein Sanierungsfall – oder sogar ein Fall für den Abrissbagger. Der Ruf von Schülern und Lehrerkollegium nach schnellen Verbesserungen ist absolut nachvollziehbar – erst wurde man jahrelang hingehalten, dann kamen obendrauf noch einige unvorhergesehene Ausfälle von Räumen durch Brand und Wasserschäden.

Die Interimsbauten und die Notmaßnahmen zur Dachabdichtung sind ein erster Schritt – und werden bis zur endgültigen Lösung durch eine Sanierung wohl der einzige bleiben. Es ist kaum vorstellbar, dass die Stadt noch allzu viel Geld in ein Gebäude stecken wird, das voraussichtlich ab 2020 saniert wird. Sanierung heißt in diesem Fall: Die Schule wird bis aufs Betongerippe zurückgebaut und dann saniert. Was man jetzt noch an Geld reinsteckt, ist verloren. Sollte es so kommen, dann steht die Stadt aber in der Pflicht, ab 2020 Nägel mit Köpfen zu machen und niemanden mehr hinzuhalten.

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