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Sat.1-Castingshow

11.10.2019

Fabian Haugg aus Augsburg singt bei "The Voice of Germany"

Fabian Haugg aus Augsburg hat an "The Voice of Germany" teilgenommen.
Bild: Sat.1/A. Kowalski

Am Donnerstag trat der 26-jährige Fabian Haugg bei "The Voice of Germany" auf. Wie der Augsburger zum Straßenmusiker wurde und wie die Coaches entschieden.

Der Augsburger Fabian Haugg hat sich der Jury bei "The Voice of Germany" gestellt. "Ich mache ganz viel Straßenmusik und spiele auch ansonsten alle möglichen Veranstaltungen, die man sich so vorstellen kann", sagte er in der Show. Er sei in ganz Europa unterwegs gewesen und habe überall seine Gitarre ausgepackt, wo es schön war.

Fabian Hauggs Weg zu "The Voice of Germany" verlief ungewöhnlich

Der 26-Jährige hat einen Werdegang hinter sich, der eher untypisch für einen Straßenmusiker ist: Er absolvierte ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre und arbeitete bei einem mittelständischen Unternehmen im Landkreis Günzburg. "Ich bin kein Straßenmusiker, der aus dem normalen Leben geflohen ist." Ihm habe auch der Bürojob gefallen - die Musik aber besser. Er sei zu seinem Chef gegangen und habe gesagt: "Jetzt mache ich nur noch Musik." Mittlerweile spielt er überwiegend gewöhnliche Auftritte, samstags ist er als Straßenmusiker unterwegs.

Fabian Haugg aus Augsburg singt bei "The Voice of Germany"  

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Am Donnerstagabend dann war er auf ProSieben bei den neunten "Blind Auditions" auf der Bühne zu sehen. Dort sitzen die Coaches mit dem Rücken zum Sänger. Erst wenn sie einen Buzzer drücken, dreht sich ihr Sessel um, sodass sie den Sänger sehen können - und derjenige kann sich dann für einen Coach entscheiden. Er sang "Hold my Girl" von George Ezra. Einige Coaches wippten im Takt, nickten, schlussendlich aber drückte keiner von ihnen auf seinen Buzzer. Das bedeutet, dass er es nicht in die nächste Runde schaffte. Coach Mark Forster begründete seine Entscheidung nach dem Song. "Du hast es nicht geschafft, mich zu berühren, außerhalb meines Ohres." Er glaube aber, dass er das eigentlich könne.

Ein Coach wollte einen zweiten Song von Fabian Haugg hören

Rea Garvey fragte Haugg, ob er Songwriter sei, seine eigenen Songs schreibe. Ja, antwortete er. Garvey forderte ihn auf, einen seiner eigenen Songs zu spielen: Ein Lied, das er einmal für eine Freundin geschrieben habe. Nach dem Lied kreischte das Publikum, Zuschauer sprangen auf. Die Entscheidung der Jury jedoch war schon gefallen: Haugg kommt bei "The Voice of Germany" nicht in die nächste Runde.

In den sozialen Medien teilte Haugg einen Ausschnitt seines Auftritts. "Stolz wie Oskar", schrieb er dazu. "Wann kann man schon mal 'ne eigene Nummer im Fernsehen spielen?", schrieb er. Manche seiner Fans drückten ihr Bedauern aus, weil er nicht in der Show bleiben konnte: "Schade, dass du nicht weiter gekommen bist", schrieb eine Nutzerin. (AZ)

Ein Video von Fabian Hauggs Auftritt finden sie hier.

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