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Corona-Pandemie verschlechtert weltweite Ernährungslage

20.07.2010

Fehlalarm am Bahnhof

Wegen eines geöffneten Tankwagen-Deckels gab es gestern im Umfeld des Hauptbahnhofs Gasalarm. Schnell kam jedoch die Entwarnung. Foto: Silvio Wyszengrad
Bild: Silvio Wyszengrad

Falscher Alarm am Hauptbahnhof: Die Polizei hat gestern Nachmittag im Umfeld des Bahnhofs mehrere Straßen gesperrt, weil befürchtet wurde, dass aus einem Güterzug Gas austreten könnte. Die Einsatzkräfte konnten allerdings relativ schnell Entwarnung geben.

Gegen 15.45 Uhr kam die gute Nachricht, die für Erleichterung sorgte: Es gab keinen Gasaustritt, teilte die Polizei mit. Anwohner, Reisende und Passanten waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Alarm geschlagen hatte offenbar der Lokführer eines Zuges, der dem Güterzug entgegenkam. Der Lokführer hatte entdeckt, dass die Klappe eines Tanks geöffnet war. Der Güterzug kam aus der italienischen Stadt Verona. Er transportierte auch mehrere Lkw-Anhänger mit gefüllten Gastanks. In dem Tank mit der geöffneten Klappe befand sich nach Informationen unserer Zeitung Fluorwasserstoff, der als "sehr giftig" und "ätzend" eingestuft wird.

Ein Trupp der Berufsfeuerwehr näherte sich mit Schutzanzügen und Sauerstoffmasken dem Tankwagen. Sie schlossen den offenen Deckel und stellten gleichzeitig fest, dass die Öffnung durch einen doppelten Verschluss gesichert war. Deshalb hatte keine Gefahr bestanden. Wie sich der obere Deckel öffnen konnte, sei bisher unklar, teilte die Bundespolizei mit. (jöh)

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