1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Fein austariert und feierlich

23.12.2011

Fein austariert und feierlich

Blechbläser ließen im Parktheater Weihnachtsstimmung aufkommen.
Bild: Foto: eric

Blechbläser im Parktheater

Die Bühne war beim Konzert des Blechbläserquintetts „esBrassivo“ im Parktheater festlich geschmückt. Die oberbayerischen Musiker ließen dazu festliche Stimmung aufkommen. Posaune (Markus Bauer), Tuba (Thomas Stadler) und Trompeten (Josef Lang und Korbinian Weber) teilten sich das Feld; Erstere bereiteten das harmonische Fundament, Letztere sorgten für die Melodien. Dazwischen stand das Horn (Marinus Brückmann), mal als Soloinstrument, mal die Harmonien unterstützend.

Im Repertoire der fünf Blechbläser fanden sich Klassiker und moderne Kompositionen. Dem „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel waren Weihnachtslieder aus den USA gegenübergestellt, der „Pastorale“ aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli folgte eine suitenartige Mixtur aus vertrauten radiotauglichen Christmas-Hits. Variationen über das „Gloria in excelsis Dei“ und den Dauerbrenner „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ rundeten neben der Eigenkomposition „Wiener Kaffeehaus Walzer“ das facettenreiche Programm ab.

Zwischen den einzelnen Teilen wurde ein mundartliches Nikolaus-Gedicht vorgetragen, allerdings verwirrte der zerstückelte Vortrag mehr, als dass er bereicherte.

Musikalisch ließ das Quintett nichts zu wünschen übrig. Die Stimmen waren fein austariert. Die ausschließlich aus Langs Feder stammenden Arrangements waren ideenreich; das „Jingle Bells“ startete als Zirkusmusik und wandelte sich zur Moritat. Mancher Weihnachts-Klassiker wurde so in ein neues Licht gerückt. Ein gelungenes Konzert – bis auf das Nikolausgedicht in Mundart.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren