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Festival
31.08.2015

Amadé erhitzt und beseelt gespielt

Die Sopranistin Mojca Erdmann und der Pianist Sebastian Knauer eröffneten das Festival Mozart@Augsburg. Es findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt.
Foto: Wolfgang Diekamp

Sopranistin Mojca Erdmann, Sebastian Knauer am Klavier und die Camerata Salzburg eröffnen Mozart@Augsburg. Die Vielfalt der Reihe findet sich bei Mozart in konzentrierter Form, wie der Auftakt zeigt

Er ist der Geist, der Patron: Wolfgang Amadés Namen steht für das Festival, das zum vierten Mal in Augsburg für Auftritte internationaler Elite sorgt. Leiter Sebastian Knauer weiß, was sich gehört: So war der Auftakt von Mozart@Augsburg in ev. St. Ulrich allein dem Genie gewidmet und vor so gut wie ausverkauftem Haus ein gefeierter Erfolg. Dort schloss sich gestern auch der ungewöhnliche Vivaldi-Abend mit Geiger Daniel Hope an. Dem „Doppelschlag“ als Festivalstart folgt nun eine Pause bis zum nächsten Wochenende; Knauer will die Abfolge seiner Starauftritte entzerren, hofft so auch, die Vielfalt seines Angebots noch besser zur Geltung zu bringen: Spiritualität und Leidenschaft, Romantik und Humor, abgeklärte Souveränität und unbeschwert coole Jugendlichkeit. Das alles aber bietet Mozarts Musik auf engstem zeitlichen Raum in komprimierter Form, dicht gewebt und doch mit schwebender Leichtigkeit. So war er im Auftaktkonzert mehr als Alibi-Lockvogel für das Festival.

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