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Veranstaltung

10.01.2020

Feuerwehr bietet Winter-Open-Air

Beim ersten Winter-Open-Air strömten zahlreiche Besucher auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Kriegshaber in der Max-von-Laue-Straße.
Foto: FFW Kriegshaber

„Fire & Ice“ findet am Samstag bei der freiwilligen Wehr in Kriegshaber statt. Warum auf die Ehrenamtlichen spannende Zeiten zukommen

Ein Open Air im Sommer kann jeder veranstalten. Das dachten sich wohl auch die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Kriegshaber, die ihre Freiluftveranstaltung auf den zweiten Samstag im Januar legen. „Fire & Ice“ nennen sie ihr Event, das am 11. Januar um 17 Uhr auf dem Vereinsgelände an der Max-von-Laue-Straße 11 (ehemals Flak-Kaserne) beginnt.

Zum zweiten Mal wollen die Feuerwehr-Leute Mitgliedern und Gästen bei Temperaturen, die um den Gefrierpunkt liegen dürften, gehörig einheizen. „Ursprünglich stammt die Idee von der Pfarrjugend St. Thaddäus“, sagt Michael Parth, Vorsitzender der Wehr in Kriegshaber. Als diese das Open Air nicht mehr fortführte, habe das sein Verein übernommen, zumal etliche Pfarreimitglieder auch bei der Feuerwehr mitwirkten. Der Termin sei bewusst auf Mitte Januar gelegt worden, um die für gewöhnlich sehr ruhige Zeit nach Weihnachten zu beleben.

An diesem Samstag findet „Fire & Ice“ zum zweiten Mal unter der Regie der Floriansjünger statt. Auf der Bühne stehen zwei Bands aus der Region, die klassische Rockmusik spielen: Zunächst haben sich die Weihrauch Junkies angesagt, als zweite Formation tritt Run for Cover auf. Der Eintritt ist frei. Mit dem Verkauf von Glühwein, Punsch, Bratwurst, Crêpes und anderem sorgt die Feuerwehr für das leibliche Wohl ihrer Gäste.

Vielleicht lässt sich der eine oder andere Besucher von der Begeisterung der Gastgeber fürs ehrenamtliche Feuerlöschen anstecken. Denn auch wenn die Wehr in Kriegshaber mit rund 200 Mitgliedern, darunter 50 Aktive und 20 Jugendliche, gut aufgestellt ist, sind neue Leute willkommen. Ohnehin kommen auf den Verein spannende Zeiten zu. Wie berichtet, will die Stadt beim Gerätehaus an der Max-von-Laue-Straße einen weiteren Standort der Berufsfeuerwehr installieren.

Angedacht ist zunächst eine Interims-Wache in Modulbauweise, der zu einem späteren Zeitpunkt ein Neubau folgen könnte. Laut Ordnungsreferent Dirk Wurm könnten sich Berufsfeuerwehr und freiwillige Wehr teilweise auch Räume teilen. Der Plan sieht vor, dass die Feuerwache West schon in knapp zwei Jahren den Betrieb aufnimmt.

Dass es neben der Hauptfeuerwache an der Berliner Allee und einer Zweigstelle am Alten Postweg im Süden der Stadt einen weiteren Standort im Augsburger Westen geben soll, hat seinen Grund: Sollte es etwa in der vom Hauptsitz rund sechs Kilometer entfernten Uniklinik zu einem Brand kommen, könnte im Ernstfall zu viel Zeit bis zum Eintreffen der Löschfahrzeuge verstreichen. Die freiwilligen Wehren, die es im Westen auch noch in Oberhausen und Pfersee gibt, sind nach Einschätzung der Stadt gerade untertags nicht immer in der nötigen Personalstärke verfügbar. (mit jöh)

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