14.09.2011

Feuerwerk des Soul

Soulsänger Mic Donet begann seine Tour im Augsburger Raben.
Bild: Foto: Eriksson

Sänger Mic Donet startet Tour im Raben

Er hätte ein Star werden können, die Weichen waren gestellt. Doch Mic Donet hatte es vorgezogen, seine eigenen Ideen zu verwirklichen. Er brach mit dem Plattenlabel Sony und konzentrierte sich zwei Jahre lang auf sein kleines Kunstwerk namens „Plenty of Love“. Den Auftakt seiner „Bock zu spielen Tour“, die ihn unter anderem nach Berlin, Frankfurt, Köln und Paris führen wird, verlegte der Münchener Soulsänger in den Augsburger Raben.

„Plenty of Love“, eine Sammlung selbst komponierter Songs, erzählt von der Liebe zum Leben. Eine Liebe, die den 28 Jahre jungen Mann durchfließt: „Die Dinge, die man mit Liebe und Überzeugung tut, sind die einzigen, die langfristig zu echtem Erfolg führen“, sagt er. Donet hatte vieles erreicht. 2004 war sein Debütalbum „Stille Wasser“ erschienen, damals noch unter dem Namen „Mic“. Die Single „Jemand Da“ hat die Top 100 der deutschen Billboard Charts erreicht. 2006 war er zum „International Artist of the Year“ beim „Las Vegas Music Award“ gekürt worden. Und heute?

Heute spielt er in kleinen und großen Clubs und begeistert mit seiner ausdrucksstarken Stimme und einem Konzept, dessen Reduktion auf das Maximum die Sprache verschlägt. Allein in Begleitung des fantastischen Gitarristen Ferdinand Kirner, dessen Spiel auf der akustischen Gitarre an Keziah Jones’ beste Zeiten erinnert, entfacht der sympathische Sänger ein großartiges Soul-Feuerwerk. Dass sich zu den eigenen Songs solche seiner Heroen gesellen, ist nur legitim. Und ehrlich: Marvin Gayes „What’s Going On“ oder Stevie Wonders „Higher Ground“ hätten kaum einen würdigeren Interpreten finden können.

90 Minuten lang hielt Mic Donet sein Publikum in Atem, ließ es klatschen, stampfen und singen. Am Ende gab es frenetischen Applaus.

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