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Augsburger Klinikum

18.05.2011

„Freispruch“ für Anselm Berger

Anselm Berger

Der ehemalige Vorstand des Augsburger Klinikums ist nach Disziplinar-Ermittlungen rehabilitiert.

Genugtuung für den ehemaligen Klinikumsvorstand Anselm Berger: Die Ermittlungen in einem Disziplinarverfahren gegen ihn haben ergeben, dass er sich als Vorstand des Augsburger Klinikums nichts zuschulden kommen ließ. Das bestätigte das Landratsamt Augsburg auf Anfrage unserer Zeitung. Es ist der Arbeitgeber des Beamten im Vorruhestand, der von 2000 bis Ende 2009 Vorstand des Klinikums war.

Der Vertrag des an das Großkrankenhaus ausgeliehenen Beamten war 2009 nicht mehr verlängert worden – offenbar aus Konsequenz der jahrelangen wirtschaftlichen Schieflage des Hauses. Bergers Nachfolge trat der jetzige Klinikumsvorstand Alexander Schmidtke im Dezember 2009 an.

Spätestens seit diesem abrupten Abschied gilt das Verhältnis von Berger zum Augsburger Landrat Martin Sailer, der damals Vorsitzender des Verwaltungsrates war, der das Klinikum kontrolliert, als sehr kühl.

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In der Kritik stand die Genehmigung von 40 Stellen

Der Auslöser für die Ermittlungen zu einem Disziplinarverfahren: Berger war in zwei Gutachten zum Vorwurf gemacht worden, er habe noch im Jahr 2009 an die 40 (als notwendig geltende) zusätzliche Stellen bewilligt, obwohl der Verwaltungsrat vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage bereits einen Einstellungsstopp verfügt hatte.

2009 schrieb das Klinikum rote Zahlen in Höhe von über 14 Millionen Euro. (cf)

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