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05.06.2009

Für sie war jeder Tag ein neuer Anfang

Firnhaberau Selbst denen, die sie zu Lebzeiten nicht kennenlernen durften, entgeht nicht, dass Magda Karder eine beeindruckende Persönlichkeit gewesen sein muss. Anlässlich ihres 100. Geburtstags, den die Tänzerin, Choreografin und Leiterin des Balletts am Theater Augsburg am 29. Mai gefeiert hätte, veranstaltete die Theaterabteilung des TSV Firnhaberau ein Gedenkprogramm. Schließlich haben die Theaterleut' ihr zahlreiche erfolgreiche Produktionen, wie zum Beispiel "Das Kuckucksei", zu verdanken.

"Nun sitzt sie auf ihrer Wolke und staunt, wie viele Leute an sie gedacht haben", schrieb der Augsburger Synchronsprecher und Schauspieler Jörg Stuttmann in einem Brief an Rainer Lechner, Vorsitzender der Theaterleut' des TSV Firnhaberau. Drei Generationen ihrer Ballettschülerinnen sowie Freunde und Bekannte der "Grande Dame" kamen in den Neuen Hubertushof, um ihrer zu gedenken. Von einem "großen Familientreffen" sprach Rainer Lechner, der als Hauptorganisator und Conferencier wirkte. Als er als Siebenjähriger anfing, beim TSV Firnhaberau Theater zu spielen, nahm Magda Karder ihn unter ihre Fittiche. "Zu ihren Schülern war sie streng, aber gerecht", beschreibt er die gebürtige Wienerin, die im Alter von 93 Jahren starb.

"Und sie verstand es, Talente aufzuspüren und zu fördern." Mit ihrem Motto "Es beginnt mit jedem Tag" sei es ihr immer aufs Neue gelungen, das Beste aus sich und ihren Schülern herauszukitzeln.

Unerbittlicher Ansporn der Schützlinge

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Dies gilt sowohl für ihre Schützlinge am Theater als auch für ihre Elevinnen: "Ich könnte ein ganzes Buch über sie schreiben", so Margot Weitbrecht über ihre ehemalige Lehrerin, deren Ballettschule sie übernahm.

Unerbittlich spornte Magda Karder ihre Schützlinge zu Höchstleistungen an. Diese zeigten auch die Akteure des Abends. Einen tänzerischen Beitrag zu Ehren Karders leisteten unter anderem die Elevinnen des Ballettstudios Szwarc unter der Leitung von Angelika und Dariusz Szwarc.

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