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Freizeit

08.01.2020

Fuggermuseum steuert auf den 100.000. Besucher zu

Im Domviertel ist das Fugger-und-Welser-Erlebnismuseum.
Bild: Ulrich Wagner

Was es in der Einrichtung im Domviertel in diesem Jahr an Neuheiten gibt.

Das Fugger-und-Welser-Erlebnismuseum liegt etwas versteckt im Augsburger Domviertel. Den Weg ins Äußere Pfaffengäßchen finden dennoch jedes Jahr viele Besucher. Im September 2014 wurde das Museum eröffnet, das von der Regio Augsburg Tourismus betrieben wird. In diesem Jahr wird nun der 100000. Besucher erwartet, sagt Tourismusdirektor Götz Beck.

Das Konzept des Museums hat einen erlebnisorientierten Charakter. Inhalte sollen teils auf spielerische Weise vermittelt werden. An einem interaktiven Tisch „Reise- und Unternehmergeist“ können sich Besucher auf eine Seereise nach Indien begeben. Anderes Beispiel: An der Museumskasse erhalten Besucher ein kleines Pfeffersäckchen. Damit können im Haus individuell angepasste Inhalte aufgerufen werden. So gibt es Inhalte für Erwachsene auf Deutsch oder Englisch und eigens aufbereitete Themen für Kinder. Neu im Angebot ist in wenigen Tagen eine Museums-App. Sie soll Mitte Januar freigeschaltet werden. Ein weiterer Baustein ist eine interaktive Tour: Das neue History Game führt laut Beck wie eine Rallye mit kniffeligen Fragen und Knobeleien „Auf der Spur des Sklaven Perico“ durch das Fugger- und-Welser-Erlebnismuseum.

Grundschüler bekommen vorgelesen

Etwas mehr als 15000 Besucher zählte das Museum im Vorjahr. Dies geht aus der Jahresbilanz hervor. In mehr als 300 Führungen und Workshops wurden unterschiedliche Aspekte vermittelt. Im Herbst wurden erstmals „Vorlesezeiten im Museum“ für Grundschüler angeboten, die gut angenommen würden.

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Auch die Fußballfans des FCA pflegen eine Beziehung zum Museum: Das Fan-Projekt Augsburg Calling bot im November erstmals einen Besuch für auswärtige Fußballanhänger an. Knapp 50 Schalke-Fans begaben sich auf Spurensuche im Museum. Diese Kooperation soll in diesem Jahr vertieft werden.

Das Jahr 2020 steht nun ganz im Zeichen der Europäischen Fuggerstraße: Um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, werden sich über das Jahr hinweg alle Partnerstädte – darunter Schwaz in Tirol und Sterzin in Südtirol – im Fugger-und-Welser-Erlebnismuseum mit Vorträgen präsentieren. Hinsichtlich der öffentlichen Führungen gibt es eine Neuerung: Neben den Überblicksführungen „Von Handel, Geld und Macht“ sowie „Die Frauen der Fugger und Welser“ werden einmal im Monat wechselnde Themenführungen zu den Fuggern und Welsern in ihrer Zeit angeboten.

Das Fugger-und-Welser-Museum öffnet von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet sechs Euro. Es gibt ermäßigte Karten.

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