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Augsburg

17.10.2015

Fuggerstadt-Center: So sehen die Pläne für das neue "Helio" aus

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Das Fuggerstadt-Center, das künftig unter dem Namen Helio firmiert, bekommt eine neue Fassade. Hier der Blick von der Frölichstraße (links die Viktoriastraße zum Hauptbahnhof).
Bild: ActivumSG

Das frühere Fuggerstadt-Center soll 2016 wiedereröffnen und bekommt eine neue Fassade und zusätzliche Eingänge. Im früheren Galeria-Kaufhof füllt Schuh Schmid bald alle Etagen.

Noch sind im Fuggerstadt-Center die Handwerker zu Gange, doch in einem guten halben Jahr sollen hier wieder Geschäfte, Gastronomie und ein Kino eingezogen sein. Inzwischen steht auch fest, wie sich der Gebäudekomplex, der künftig unter dem Namen „Helio“ firmiert, nach außen präsentieren wird und wie das Konzept im Detail aussieht. Ein Teil der ehemaligen „Postruine“ bekommt eine neue Fassade samt Beleuchtung. Der Baukunstbeirat, der die Stadt in gestalterischen Fragen berät, hat sein Okay gegeben.

Zudem wird das Gebäude neue Eingänge zur Viktoriastraße und zu den Bahngleisen hin bekommen. Der Haupteingang am Bahnhofsvorplatz bleibt bestehen. So sollen künftig mehr Besucher in die Passage gelockt werden. Bisher, so Sprecher Hans Kaufmann, habe das Gebäude so gewirkt, als habe es fast nur Rückseiten.

„Das neue Quartier soll moderner und auch selbstbewusster auftreten als früher“, sagt Architekt Robert Neuberger. Die Neugestaltung sei auch im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Bahnhofs samt Vorplatz und der Vorderen Ladehöfe zu sehen. Das ganze Areal werde sich ändern, „Helio“ mache den Anfang.

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Fuggerstadt-Center einst als Post-Zentrum geplant

Das Fuggerstadt-Center war Ende der 1980er Jahre als Verteilzentrum der Post geplant worden, wegen eines Strategiewechsels aber nie in Betrieb gegangen. Eine Fondsgesellschaft stieg ein. 1999 ging das Fuggerstadt-Center als Mischung aus Büroflächen und Einkaufspassage in Betrieb. Die Passage kam aber nie richtig in Schwung. 2012 folgte die Pleite. 2014 kaufte ein Immobilienfonds mit Sitz in Jersey – die Activum SG Capital Management Ltd – das Objekt. Der Investor kauft schlecht laufende Gebäude und stellt sie neu auf.

Was die Mietsituation betrifft, ist der Hausherr nach eigenen Angaben zuversichtlich, auch wenn über den aktuellen Stand keine Angaben gemacht werden. Rewe wird nach der Wiedereröffnung wieder einziehen und sich von 3500 auf 2300 Quadratmeter verkleinern. Ein Drogeriemarkt soll die Fläche füllen. Etliche gastronomische Angebote und ein Bekleidungsgeschäft sollen folgen.

Auch ein Kinobetreiber für die Säle des früheren Cinestar wird gesucht. Man sei in Verhandlungen, heißt es. Bleiben wird die DB Netz, die oberhalb der Einkaufspassage 4000 Quadratmeter Büros belegt. Sie wird sich vergrößern. Die Stadt will im Untergeschoss ein Fahrradparkhaus einrichten. Der Zugang liegt an der Pferseer Unterführung.

Schuh Schmid startet Ende November

Auch in der Fußgängerzone gibt es Neuigkeiten. Inzwischen steht fest, dass Schuh Schmid (Neusäß) am 26. November seine Innenstadt-Filiale eröffnen will. So soll das Weihnachtsgeschäft mitgenommen werden. „Wir setzen alles daran, diesen Termin zu schaffen“, so Geschäftsführer Robert Schmid. Das Unternehmen wird in die früheren Räume von Galeria Kaufhof in der Bgm.-Fischer-Straße ziehen.

Das Außengerüst am Gebäude wurde vor wenigen Tagen entfernt, im Inneren wird noch gearbeitet. Überraschend: Schuh Schmid wird alle sechs Stockwerke in dem Gebäude belegen. Die Verkaufsfläche von 9000 Quadratmetern entspricht der, die Galeria Kaufhof hatte – damit dürfte Schmid zum größten Schuhgeschäft in der Innenstadt werden. Neben Schuhen gibt es Kleidung.

Schuh Schmid hat aktuell neun Filialen in Bayern und Baden-Württemberg, in denen Schuhe, Kleidung und Sportartikel verkauft werden. Wie in Neusäß, Friedberg und Gersthofen setzt Schmid auf Geschäfte in Gewerbegebieten mit vielen Parkplätzen. Augsburg ist der erste Innenstadt-Standort der Kette. 70 bis 80 Mitarbeiter sollen hier beschäftigt sein.

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