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Fußball
17.09.2021

Türkspor und TSV Schwaben freuen sich aufs Ende englischer Wochen

Hat jetzt das alleinige Sagen: Der verletzte Spieler Matthias Strohmaier ist Cheftrainer des Bayernligisten Türkspor Augsburg.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Das Pensum der Bayernligisten war seit Saisonbeginn enorm. Am Wochenende stehen Türkspor Augsburg und der TSV Schwaben Augsburg vor einem letzten Kraftakt.

Für Spielertrainer Matthias Strohmaier war es am Mittwochabend ein Einstand nach Maß. Nachdem zu Beginn der Woche überraschend bekannt wurde, dass Servet Bozdag nicht länger Cheftrainer des Bayernligisten bleibt, übernahm der 27-Jährige die alleinige Verantwortung. Mit dem 2:1-Auswärtssieg in Ismaning punktete Türkspor Augsburg unter seiner Leitung nach einiger Zeit wieder dreifach. Zuletzt spielte der Klub vier Mal in Folge Remis. Auch deshalb waren die Punkte für den Drittplatzierten wieder wichtig, um seinen Platz in der Spitzengruppe zu verteidigen.

In fünf Wochen hat Türkspor Augsburg 16 Spiele bestritten

Eine Pause ist den Augsburgern dabei aber schon lange Zeit nicht mehr vergönnt. In fünf Wochen spielte Türkspor 16 Mal. Abteilungsleiter Adem Gürbüz betont vor der Partie am Samstag gegen den FC Ingolstadt II (15 Uhr), dass diese Tatsache nach wie vor nicht zu unterschätzen sei: „Wir haben die hohe Belastung schon mehrmals angesprochen und es bleibt dabei, dass es für uns eine große Herausforderung ist. Unsere Spieler müssen alle noch arbeiten und das mit Training und zwei Fußballspielen in der Bayernliga vereinbaren.“

Gegen Ingolstadt seien immer noch einige Personalien beim verletzungsgeplagten Team offen, so Gürbüz. Routinier Moustapha Salifou sei wieder dabei, fraglich wären hingegen die beiden Defensivkräfte Vitaly Blinov und Vladimir Rankovic. „Es wird eine schwere Aufgabe werden. Aber es ist gut und wichtig, dass wir am Mittwoch endlich wieder drei Punkte geholt haben“, sagt Gürbüz.

TSV Schwaben Augsburg will direkten Konkurrenten auf Abstand halten

Drei Punkte holte ebenso der TSV Schwaben Augsburg gegen den TSV Wasserburg. Ein Treffer in der Schlussminute besiegelte den Arbeitssieg. Den Abschluss der vorerst letzten englischen Woche bildet die Partie beim VfB Hallbergmoos (Samstag, 13 Uhr). Schwaben-Coach Janos Radoki und sein Team wollen den Abstand zum Direktkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wahren und einen Auswärtsdreier landen. Neben den Verletzten Simon Gail und Bastian Kurz muss er den gesperrten Dennis Ruisinger ersetzen. Doch Radoki ist guten Mutes: „Wichtig ist eine gute und schnelle Regeneration, dann werden wir auch eine schlagkräftige Truppe aufbieten, die zum Abschluss der englischen Woche noch mal vollen Einsatz zeigt.“

Aufsteiger Hallbergmoos und dessen Trainer Gediminias Szugda, 52, erwischten einen holprigen Start, haben sich jedoch nach fünf Spielen ohne Niederlage in der neuen Liga akklimatisiert und inzwischen die direkten Abstiegsplätze verlassen.

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