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08.07.2010

Fußball-WM verhindert Besucherrekord

Haunstetten Inzwischen sei das zweitägige Seefest zu einer Kultveranstaltung geworden, so Werner Nisseler, Vorsitzender des Fördervereins zum Erhalt des Naturfreibads. Bereits zum 27. Mal ging das, besonders bei alteingesessenen Stadtteilbewohnern, beliebte Fest erfolgreich über die Bühne.

Ein buntes Programm hatten sich die Wasserwacht, der Förderkreis der Wasserwacht sowie der Förderverein zum Erhalt des Naturfreibads einfallen lassen, das sich rund 4500 Besucher nicht entgehen lassen wollten. "Normalerweise haben wir jedes Jahr an die 6000 Gäste", sagte Nisseler.

Da auf dem Seefest im Freibad aber kein Public Viewing vorgesehen war, hätte zum Fußballspiel Deutschland gegen Argentinien auf den Bierbänken gähnende Leere geherrscht. Für Kinder hatten sich die Organisatoren ein ganz besonderes Programm ausgedacht. Unter dem Motto "Patschnass" durften sich die Jungen und Mädchen in Geschicklichkeitsspielen an Land und im Wasser versuchen. Die übrigen Gäste konnten sich derweil am deftigen Grill- und Kuchenbüfett satt essen und den Bands Hopfenstrudel, Pick up Ramblers und Sound of Six lauschen.

Einzige Einnahmequelle

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"Unsere Gerichte, wie der Schweinebraten mit Knödel, sind kulinarische Höhepunkte", schwärmte Chefkoch Thomas Riedle. Besonders das Weißwurstfrühstück unter bayerischem Himmel sei bombastisch gewesen und die Besucher hätten ordentlich zugelangt.

Dass das Geschäft gut läuft, ist wichtig, denn das Fest ist die einzige Einnahmequelle der Wasserwacht im ganzen Jahr.

Vorsitzender Günter Nisseler: "Der Erlös wird hauptsächlich der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt." Besucherin Tamara Wünschig aus Königsbrunn, die sich am Augusta-Eisstand bei heißen Temperaturen eine süße Erfrischung holte, meinte: "In den meisten Orten gibt es eine Feier dieser Größe und mit richtig guten Kapellen nicht mehr." Für sie lohne es sich immer wieder, das Seefest zu besuchen. "Der Vorteil ist nämlich, dass man den Festbesuch gleich mit einem entspannten Badetag verbinden kann." Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Auf dem Seefest konnten auch neue Mitglieder für den Förderverein gewonnen werden.

Die letzten acht Wochen hatte der Verein das Bad so saniert, dass es in Betrieb genommen werden konnte. "Wir haben alle Gefahrenstellen beseitigt", erklärte Nisseler. Im September beginne der zweite Teil der Umbauarbeiten, die frühestens in zwei Jahren fertig sein sollen.

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