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01.03.2009

Fußballgenuss wie im heimischen Sessel

Sehr bequem werden es in der kommenden Saison jeweils 500 Gäste bei den Heimspielen des FC Augsburg haben. Auf gut gepolsterten Sitzen mit Armlehnen können die VIP-Gäste den Besuch der impuls arena genießen. Von Christian Mühlhause

Von Christian Mühlhause

Augsburg (AZ) - Sehr bequem werden es in der kommenden Saison jeweils 500 Gäste bei den Heimspielen des FC Augsburg haben. Auf gut gepolsterten Sitzen mit Armlehnen können die VIP-Gäste den Besuch der impuls arena genießen. "Die Stühle der Logen sind fast schon Sessel, so bequem sind sie", beschreibt Projektleiter Rudi Reisch das Sitzgefühl. Vergangene Woche ist die Entscheidung gefallen, welche Firma den Zuschlag für die Bestuhlung des Stadions erhält. Die Firma Stechert aus der Nähe von Nürnberg konnte sich gegen die Mitbewerber durchsetzen. Neben Leverkusen und Aachen ist dies das dritte aktuelle Stadionbauprojekt, bei dem das Unternehmen für die Bestuhlung sorgt.

Die meisten Zuschauer, nämlich 18000, werden allerdings auf Kunststoffschalen Platz nehmen. Weitere 1700 Gäste dürfen sich immerhin auf einen gepolsterten Sitz freuen, müssen aber auf Armlehnen verzichten. "Ich denke, wir erhalten hier ein sehr gutes Produkt, das sich zudem farblich von anderen Stadien unterscheidet. Es wurde bewusst ein dezenteres Rot gewählt. Die knalligere Variante haben beispielsweise die Nürnberger und Leverkusener", so Reisch. Geklärt sind mittlerweile auch andere Fragen wie jene der Außenfassade. Die Konstruktion hat, wie berichtet, den Stadtrat passiert. Jetzt steht noch die Genehmigung der Verwaltung aus. Nächste Woche soll die Ausschreibung für die Außenfassade beginnen. Beschlossen wurde zudem, nur zwischen Spielfeld und Stehplätzen sowie rund um den Gästeblock Zäune anzubringen. Bei den anderen Sektoren des Stadions wird darauf verzichtet.

Fertiggestellt ist bereits der Rohbau der impuls arena. Der Innenausbau läuft auf vollen Touren. Wo derzeit noch Rohre und Leitungen verlegt werden, arbeiten an Spieltagen dann über 500 Personen. "In den 14 Kiosken arbeiten jeweils zehn Leute. Hinzu kommen etwa 300 Mitarbeiter von Caterer-Firmen und Personal an den 38 Drehkreuzen", erläutert Reisch. "Richtig rund" geht es laut Projektleiter demnächst auch auf den Außenanlagen zu, weil die Betonmischwerke im März ihre Arbeit wieder aufnehmen. Dann wird sich auch die Zahl der Arbeiter von zurzeit 150 auf der Baustelle fast verdoppeln. "Ein Meilenstein" ist für Reisch erreicht, wenn der letzte Dachbinder angebracht wurde. Dies soll Ende April der Fall sein. "Dann sind wir auf der Zielgeraden."

Fußballgenuss wie im heimischen Sessel

Klärungsbedarf besteht nach wie vor bei der Frage, wie der öffentliche Nahverkehr angebunden wird. "Wir sind mit den Stadtwerken in Verhandlungen. Eine Lösung mit der Linie 3 a durch das Campusviertel zur Arena ist wahrscheinlicher als der Ausbau der Linie 1", sagt der Projektleiter.

Bilder und die Webcam

von der Stadionbaustelle unter

augsburger-allgemeine.de/fca

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