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29.07.2010

Geburtswehen, Kunstrasen und ein Paradepräsident

Die Kunst, einen "unechten" Rasen zu verlegen, feierten Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Vereinspräsident Alfred Sahl, Bürgermeister Peter Grab und BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle (von links) mit dem TSV Firnhaberau. Fotos: Ruth Plössel
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Die Kunst, einen "unechten" Rasen zu verlegen, feierten Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Vereinspräsident Alfred Sahl, Bürgermeister Peter Grab und BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle (von links) mit dem TSV Firnhaberau. Fotos: Ruth Plössel

Firnhaberau Von einem "unglaublich mühsamen Weg" berichtete Alfred Sahl, Präsident des TSV Firnhaberau, beim großen, dreitägigen Festakt am Martin-Gomm-Weg. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der heiß ersehnte Kunstrasen, der dem Chef des Vereins den Ehrentitel "Paradepräsident" vom Oberbürgermeister eintrug. Denn wie Dr. Kurt Gribl deutlich machte, war das Unterfangen durchaus mit Geburtswehen verbunden und der Erfolg nur seiner Hartnäckigkeit geschuldet.

Zuletzt hatte das Wetter dem TSV seine Streiche gespielt. Sowohl extreme Hitze als auch starker Regen beeinträchtigen die Arbeit an der 6000 Quadratmeter großen Neuheit für Augsburg. Und auch wenn das Ziel nun erreicht und optimale Trainingsbedingungen geschaffen sind, so war das Feld noch nicht bespielbar. Deshalb traten die Frauen des Vereins nach hartem Training gegen eine Prominenten-Auswahl an - darunter der Geschäftsführer des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), Thomas Kern. Ausgeglichen verabschiedeten sich die Mannschaften mit einem respektablen 5:5.

Die "Crew" in roten T-Shirts

Mitglieder und Freunde des TSV Firnhaberau, aber auch Fremde kamen, um sich mit dem Verein auf den "Anpfiff" zu freuen. Aus diesem Grund war das Festzelt an allen drei Tagen gut besucht. Bereits am Freitagabend ging es dort mit der "Party-Time Ü 30" los. Die "Crew" in roten T-Shirts übernahm die Bewirtung. Für ausgelassene Stimmung sorgte am Samstagabend das "Laugna Echo", am Sonntag spielten die "Yankees" auf.

Geburtswehen, Kunstrasen und ein Paradepräsident

Zu den Höhepunkten des Festwochenendes gehörten laut Präsident Alfred Sahl der Gottesdienst im vollen Zelt von Pfarrer Anton Schmid, die anschließende Rasen-weihe, aber auch die Autogrammstunde des allseits beliebten Olympia-Kanuten Alexander Grimm. Insgesamt kamen laut Sahl gut 1200 Gäste in den Martin-Gomm-Weg.

Mit der Resonanz zeigt sich das Präsidium vollauf zufrieden. "Der Samstag war der beste Tag", sagt Alfred Sahl, "da hatten wir volle Bude." Ab Dienstag, 10. August, darf das Kunstrasenfeld - sofern keine weiteren Wetterkapriolen daran hindern - von den Fußballern bespielt werden.

Die dann gewährleistete Ganzjahrestauglichkeit des Feldes ist laut Verein das A und O. Für die Firnhaberau sei das neue, 6000 Quadratmeter große Fußballfeld eine kleine Attraktion. Für die Zukunft verspricht sich der TSV Firnhaberau so "Mithalten zu können im modernen Sport".

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