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Hammerschmiede

12.03.2009

Gedenken an streitbaren Gewerkschafter

Anfang des Monats wäre Friedl Urban, der erste Augsburger Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus der Hammerschmiede, 100 Jahre alt geworden. Ein runder Geburtstag, den der DGB Augsburg nicht unbeachtet verstreichen ließ. So nahm er ihn zum Anlass, mit Weggefährten und Familienmitgliedern eine Gedenkstunde in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in der Hammerschmiede zu begehen.

Für Demokratie und Freiheit

In seiner Laudation wies Helmut Jung, der heutige DGB-Kreisvorsitzende, einmal mehr auf die Bedeutung der Person Friedl Urban hin. Während er sich als Gewerkschaftsfunktionär zeitlebens für die Rechte der Arbeitnehmer stark gemacht habe, habe er 1951 die Siedlung Hammerschmiede-Süd begründete. Helmut Jung macht im Schaffen Urbans drei besondere Schwerpunkte aus: Es sei geprägt durch die eigene Verfolgung durch die Nationalsozialisten und die Internierung im KZ Dachau. Besondere Anliegen seien deshalb sein Einsatz für Demokratie und Freiheit sowie der Kampf gegen faschistisches Gedankengut gewesen. Soziale Gerechtigkeit habe für Friedl Urban stets eine zentrale Rolle gespielt.

Auch für die Interessen von Rentnerinnen und Rentnern sei er als streitbarer, geradliniger Kämpfer eingetreten, so Helmut Jung. Zwischen 1956 und 1972 habe er sich als Direktor der LVA diesem Thema gewidmet.

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