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23.09.2014

Gefeierte Virtuosen

Eine Bilanz zu Mozart@Augsburg

Wie ein Alien aus dem Weltall ist er zu den Augsburgern gekommen – diesen Eindruck konnte man vor zwei Jahren haben. Mozart@Augsburg, initiiert von dem Pianisten Sebastian Knauer, hatte im Frühherbst 2012 sofort ziemlich volle Konzertsäle. Damals schon lockten Weltstars in die historischen Stätten Ev. St. Ulrich und Kleiner Goldener Saal. Im dritten Jahr des am Wochenende zu Ende gegangenen Festivals fühlt sich Knauer so richtig angekommen. Auf zweieinhalb Wochen hat er Mozart@Augsburg ausgedehnt. Er sieht ein „Stammpublikum“ entstanden. Dieses wusste die künstlerische Prominenz der gastierenden Musiker zu würdigen. Pianistische Ereignisse in der Ulrichskirche mit Rudolf Buchbinders Wiener-Klassik-Exegese und Tastenmagier Arcadi Volodos wurden gefeiert, wobei bei Volodos einige Plätze im Gegensatz zu Buchbinder freiblieben. Das ausverkaufte großartige Mozart-Abschlusskonzert des Hagen-Quartetts wiederum zeigte die Augsburger als Mozart-Fans, ebenso wie die vitale Auftaktgala u.a. mit Stargeiger Daniel Hope.

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