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13.03.2009

Generationswechsel bei den Grünen

Der Wechsel an der Spitze des Grünen-Stadtverbands ist zugleich ein Generationenwechsel: Matthias Strobel und Daniela Klees heißen die neuen Vorstandssprecher, die die Partei in den kommenden beiden Jahren führen. Strobel (28) folgt damit auf Holger Melzer (53), der sich nach sechs Jahren aus dem Vorstand des Stadtverbands zurückzieht. Klees (29) übernimmt den Posten der Sprecherin, der nach dem Ausstieg von Daniela Sailer seit mehreren Monaten verwaist ist. Es gab keine Gegenkandidaten.

Zum Referenten für Inneres wurde Magnus Wirth gewählt, der bereits Erfahrung im Vorstand mitbringt. Beisitzer sind Antje Seubert und Simon Pflanz. Ungewöhnlich: Weil sich für den zweiten Posten keine Frau finden ließ - bei den Grünen haben Frauen generell den Vortritt bei der Postenverteilung - mussten die Männer den Versammlungsraum räumen und die Frauen entscheiden, ob sie den Posten einem Mann überlassen oder verwaist lassen. Die Mehrheit der Frauen votierte dafür, den Posten mit einem Mann zu besetzen. "Bei den anstehenden Wahlen brauchen wir einen voll besetzten Vorstand", erklärt Geschäftsführerin Sylvia Brecheler. Laut Schatzmeister Xaver Deniffel zählte der Stadtverband der Grünen Ende 2008 190 Mitglieder.

Finanzkrise, Wirtschaft, Arbeit und Soziales - immer in Verbindung mit Umweltschutz, damit wollen die Grünen im kommenden Jahr punkten. Dabei soll an die tragende Rolle aus der Zeit des Regenbogen-Bündnisses angeknüpft werden. "Die Grünen müssen in Augsburg sichtbar sein und bleiben", forderte Strobel.

Kritik an Stadtregierung

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Unter der CSU-Pro-Augsburg-Regierung sei die städtische Entwicklung zum Erliegen gekommen. Statt aktive Politik zu betreiben, werde beraten, ob man Abweichler aus der Fraktion werfen solle. "Gribl und Grab verwalten sich nur noch selbst", so die Kritik.

"Unsere Partei ist auf einem guten Weg", resümierte die Bundestagsabgeordnete Claudia Roth. Sie stellte das neue Programm für die Bundestagswahl vor, das Klima, Arbeit, Gerechtigkeit und Freiheit in den Mittelpunkt rückt.

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