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Geschichte
30.06.2018

Der seltsame Fall des Alfons Rebane

Der Este Alfons Rebane kämpfte im Zweiten Weltkrieg für Wehrmacht und Waffen-SS. Nach dem Krieg lebte er auch in Augsburg.
Foto: Wikipedia, Public Domain

Ein Denkmal in Estland für ein SS-Mitglied sorgt für Empörung. Der Mann, um den‘s geht, arbeitete für den Geheimdienst und lebte in Augsburg. Was trieb er hier?

Der CIA-Mann hatte eine klare Meinung von Alfons Rebane. Ein alter Kampfsoldat sei das, wegen seiner Kriegserfahrungen fatalistisch in seiner Einstellung zum Leben geworden und außerdem absolut kalt in seiner Einschätzung und Bewertung von Menschen, aber auch humorvoll und interessant. Drei Tage befragte der Mitarbeiter der CIA im September 1966 Rebane, am Ende gab er ihm 500 Mark für seine Mühen, doch dazu später mehr. Rebane, geboren in Estland, lebte zu der Zeit schon eine Weile in Augsburg, er wohnte in der Schmutterstraße in Kriegshaber. Er war kein Unbekannter und wusste ein paar Dinge, ansonsten hätte ihn ein Mitarbeiter des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes wohl auch kaum drei Tage lang ausgequetscht. In der Stadt aber blieb er vollständig unter dem öffentlichen Radar.

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