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Gewalt im Nachtleben: Das Problem jetzt anpacken

Kommentar Von Jörg Heinzle
07.01.2019

Schlägereien im Nachtleben sind fast Alltag. Warum man darüber nicht einfach hinwegsehen darf.

Die Schlägerei im Nachtleben, die seit dieser Woche vor dem Landgericht verhandelt wird, ist ein besonders gravierender Fall. Sieben Männer, die offenbar völlig hemmungslos auf unbeteiligte Zufallsopfer losgehen und sie teils massiv verletzten – das ist zum Glück nicht Alltag in Augsburg. Allerdings: Die Gewalt, gerade im Nachtleben, bewegt sich schon seit Jahren auf einem so hohen Niveau, dass man darüber nicht einfach hinwegsehen darf.

Es trifft nicht nur Menschen, die in der Stadt feiern wollen. Die Aggression trifft auch Polizisten und vermehrt sogar Rettungskräfte, die ja nur kommen, um zu helfen. Die Debatte darüber, was man gegen diese Missstände tun kann, flammt zwar immer mal wieder kurz auf. Doch niemand in der Stadtpolitik hat bisher einen längeren Atem bewiesen, dieses heiße Eisen wirklich anzupacken. Ist die Sorge etwa so groß, von jungen Wählern abgestraft zu werden, wenn man als vermeintliche „Spaßbremse“ auftritt? Die Polizisten jedenfalls können das Problem alleine nicht lösen. Sie räumen, bildlich gesprochen, nur die Scherben auf. Hier ist auch die Stadt gefragt.

Lesen Sie dazu den Bericht: Prügelattacke vor Augsburger Bar: Richter gehen nicht mehr von Mordversuch aus


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08.01.2019

Herr Heinzle, Ihr Kommentar ist so überflüssig wie der oft zitierte Kropf. Allgemeiner und oberflächlicher kann man dieses Problem, das schon seit 20 Jahren akut ist, nicht beschreiben. Sie wiederholen lediglich einen Tathergang, der schon mehrfach beschrieben wurde. Im zweiten Teil Ihres Kommentars lassen Sie uns wissen, dass Rettungskräfte in Deutschland unsicher leben, dass es eine unendliche Debatte um "Missstände" gibt und dass die Politik nicht handelt. Das wissen wir alle seit Jahren !
Was Sie völlig vermissen lassen sind Vorschläge zur Lösung dieser Probleme, die im Übrigen hausgemacht und von Politik und Justiz mitverschuldet sind. Und wenn Sie jetzt fragen sollten WARUM, dann rate ich Ihnen diesen Prozess weiter zu verfolgen, um dann wahrscheinlich, wie so oft, nach fadenscheinigen Ausreden der Pflichtverteidiger (von Steuergeldern bezahlt), erleben zu müssen, wie lapidar die Strafen sein werden. Diese falschen Signale, die seit Jahren gesendet werden, laden zu Gewalttaten buchstäblich ein.

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