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Augsburg

21.10.2017

Gribl und Roth verhandeln über Jamaika

Claudia Roth
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Claudia Roth
Bild: dpa

In den nächsten Wochen finden die Sondierungsgespräche in Berlin statt. Was die Augsburger Beteiligten nach dem Auftakt sagen.

Auf dem Weg zu einer Jamaika-Koalition wollen CDU, CSU, FDP und Grüne immer wieder in einer großen Runde in Berlin verhandeln. Die Parteien haben am Freitag erstmals insgesamt 52 Politiker an den Verhandlungstisch entsandt – darunter auch Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU), der in Personalunion stellvertretender CSU-Vorsitzender und Präsident des bayerischen Städtetags ist. Er traf eine zweite Augsburger Politikerin – Claudia Roth von den Grünen.

Gribl war seit Mittwoch in Berlin und sagt: „Alle bisherigen Treffen hatten vorbereitenden Charakter. Sie dienten der Einbringung von Themen und der Begründung einer vernünftigen Verhandlungsatmosphäre. Erkennbar guter Wille und respektvoller Umgang sind jedenfalls gute Voraussetzungen, wenn es bei den jetzt folgenden Verhandlungsrunden detailliert zur Sache gehen soll“, sagte er. Am heutigen Samstag ist er bereits wieder in Augsburg und wird an der Verleihung des Preises „Augsburger Friedensfest“ an Pfarrer Martin Junge teilnehmen. Das Tagesgeschäft in Augsburg hatte er nach eigenen Worten stets im Blick. Er habe sich per Telefonkonferenzen auf dem neuesten Stand gehalten.

Roth: Lieber gründlich

Bundestagspräsidentin Claudia Roth (Grüne) saß ebenfalls am Tisch. Sondierung heißt für sie, ernsthaft zu ergründen, ob es überhaupt zu Koalitionsverhandlungen kommen kann. Dabei gehe Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Roth: „Gerade in Zeiten, da wieder Abgeordnete im Bundestag das Wort ergreifen werden, die andere ,jagen‘ und ,entsorgen‘ wollen, braucht es eine Regierung, die in Anmutung und Erzählung eine demokratische Antwort auf diesen Rechtsruck gibt.“ Dass zwei Augsburger am Tisch sitzen, hatte Roth vor wenigen Tagen schon als Chance gesehen: Angesicht der Kontroversen zwischen CSU und Grünen könne das eine „gute Brücke“ sein.

Mit einem Ende der Sondierungsgespräche wird Mitte November gerechnet. Geben die Parteien grünes Licht, können die Koalitionsverhandlungen beginnen. (ziss)

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.10.2017

Ausgerechnet die Roth ist dabei, sie soll lieber zu ihren Diktator in die Türkei gehen, dort kann sie wenigstens keinen Schaden anrichten.

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21.10.2017

"dort kann sie wenigstens keinen Schaden anrichten."

Man muss Claudia Roth ja nicht mögen, aber ich wüsste nicht welchen Schaden Sie anrichtet hat bzw. anrichtet. Wissen Sie es denn?

Da gibt es ganz andere, besonders in der CSU welche tatsächlich großen Schaden angerichtet haben.

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