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14.07.2010

Grillen? Gewusst wie und wo

Holzkohle, ein Grill, Würstchen und - im Idealfall - ein Grillmeister. Das sind die Zutaten für einen perfekten Sommerabend. Wer einen Garten hat, tut sich leicht. Wer seinen Grill allerdings anderweitig aufstellen muss, muss genau aufpassen. Denn nicht überall in Augsburg ist das sommerliche Vergnügen erlaubt. Elf Stellen gibt es, die offiziell zum Grillen freigegeben sind (siehe Grafik). Und auch sonst gibt es einiges zu beachten. Die Details:

Ort Gegrillt werden darf nur auf eigenem Grund oder auf öffentlichen Grillplätzen. Auch wenn Waldlichtung oder Lechbank locken: Die Gefahr für die Umwelt ist dort zu hoch. Wer dort grillt, kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Vorbereitung Auf öffentlichen Plätzen gilt: Ein offenes Lagerfeuer mag zwar urtümlich sein, gebrutzelt werden darf jedoch nur in einer entsprechenden Vorrichtung. Der Grill sollte gerade und auf feuerfestem Grund stehen. Als Brennmaterial sollte ausschließlich Holzkohle verwendet werden, kein Holz. Auch beim Entfachen des Feuers ist Vorsicht geboten: Lieber auf Papier, Brennpasten und Co. setzten als auf Spiritus und Benzin. Diese können Stichflammen verursachen.

Grillen Während des Barbecues die Kinder möglichst vom Grill fernhalten, da sie sich leicht verbrennen oder den Grill umstoßen könnten. Auch wenn einem die Glut zu kühl erscheint: Keinesfalls Benzin etc. nachgießen.

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Getränke Nicht nur Menschen lieben süße Getränke wie Säfte oder Cola, sondern auch Bienen, Wespen und andere Insekten. Deshalb besser aus Gläsern trinken oder Strohhalme verwenden.

Danach Wenn der schöne Grillabend sich dem Ende neigt, nicht einfach die glühenden Kohlen in den Mülleimer schütten. Auch von einer Wasserdusche sollte abgesehen werden, da man sich an der Dampfwolke verbrühen kann. Am besten die Kohlen ausglühen lassen. Sollte das aus Zeitgründen nicht machbar sein, die Glut mit Erde bedecken. Auf keinen Fall darf sie unbeaufsichtigt gelassen werden. Die Asche in die dafür vorgesehenen Behälter schütten.

Notfall Sollte etwas passieren: Brandwunden sofort mit fließendem Wasser oder einem in ein Handtuch eingeschlagenes Kühlaggregat kühlen. Jedoch sollte von zu langer (länger als 10 Minuten) und zu kühler (kälter als 15 Grad) Behandlung abgesehen werden. Danach Brand- und Wundgel auftragen.

Sollte es sich um eine gravierendere Verletzung handeln, den Notarzt rufen.

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