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Augsburg

24.01.2019

Großes Interesse am Projekt „Die Höfe“

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2 Bilder
So sah es in der Steinernen Furt vor dem großen Schneefall aus: Inzwischen konnte die Solidas Immobilien- und Grundbesitz GmbH an ihrem Projekt „Die Höfe“ weiterbauen (siehe Bild unten). Die entstehenden Hallen sollen künftig eine Adresse für Handwerker mit weniger Flächenbedarf sein.
Bild: Michael Hochgemuth

Wegen des gefrorenen Bodens muss der Projektentwicklungsfirma Solidas Verzögerungen auf der Baustelle an der Steinernen Furt hinnehmen.

Die Verantwortlichen der Solidas Immobilien- und Grundbesitz GmbH fühlen sich in ihrer Entscheidung bestätigt: Die Nachfrage an kleinteiligen Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe ist laut Geschäftsführer Anton Kopp „sehr groß“ – so groß, dass sich der gewünschte Branchen-Mix fast automatisch einstellt. Der starke Schneefall der vergangenen Wochen habe allerdings Zeit gekostet. Die Bauarbeiten seien zwei Wochen verzögert. Mittlerweile ist jedoch der Matsch auf der Baustelle zu einem eisigen Untergrund festgefroren und das Gelände wieder zu begehen, ohne tief einzusinken.

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Die einzelnen Einheiten bestehen nach Auskunft von Projektleiter Nail Oezkaya großteils aus einer Fläche von 200 Quadratmetern, wobei Büro, Nasszelle und Sozialraum beinhaltet sind. Zwei davon sind laut Bautafel mit den gleichen Extras auf 265 Quadratmeter angelegt. Am Eingang des Geländes ist ein Gebäude vorgesehen, wo unter anderem die Elektrizität- und Fernwärmesteuerung untergebracht sind. Außerdem seien von dort aus kleinere Dienstleistungen anzubieten. So werde auf Wunsch etwa Post angenommen und zu den Mietern gebracht. Eine Halleneinheit werde für 1800 Euro vermietet, sagt Anton Kopp und fügt ein betontes „warm“, sprich beheizt, hinzu.

Vom Maler bis zum 3-D-Drucker

Die Mieter, die sich im Handwerkerhof „Die Höfe“ auf dem ehemaligen Lechhauser Baywa-Areal einmal einfinden werden, sind Maler und Fliesenleger ebenso wie Heizungs- und Metallbauer. Wie Nail Oezkaya sagt, werde es auch einen Reparaturbetrieb für Rollstühle und Krankenhausbetten oder 3-D-Drucker am Ort geben. Nur eine Art von Betrieb sei nicht gewünscht. „Autowerkstätten“ könnten sich in der Steinernen Furt nicht niederlassen. Das liege daran, dass die Firma Solidas, die in engem Kontakt mit der Stadt und dem Amt für Wirtschaftsförderung stehe, einer Verunreinigung des Bodens – etwa durch Öl, Benzin oder andere umweltschädliche Substanzen – vorbeugen will.

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Transparenz durch Rolltoren aus Plexiglas

Bei einem Rundgang über „Die Höfe“ ist derzeit noch Vorstellungskraft gefragt. Oezkaya zeigt im Gerippe der Stahlkonstruktion, wo einmal die Fenster für die Büros und wo die Rolltore angebracht sind. Auf jeden Fall werden die 39 Hallen „sehr hell“ gestaltet, weshalb die Rolltore aus Plexiglas geplant sind. Während die Halle 5 schon am weitesten gediehen ist, entsteht auf der Südseite gerade die Halle 2. Darin werden sich einmal die einzelnen Gewerke mit ihren Lagern und Werkstätten über 103 Meter Länge aneinanderreihen.

Während lediglich Baumaterial andeutet, wo einmal die Halle 1 im Westen entstehen wird, muss sich der Betrachter die Hallen 3 und 4 in der Mitte des Grundstücks denken. Wie Kopp und Oezkaya sagen, ist aktuell die Fertigstellung der Hallen 2 und 5 bis 1. April geplant. Der 1. Juni ist der Stichtag für die restlichen Komplexe 1, 3 und 4. Um den Zeitverlust wieder hereinzuholen, sollte die Frostperiode bald vorbei sein und nicht wiederkehren.

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