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17.06.2009

Grüne und IHK fordern zügigen Bahnhofsumbau

Der Augsburger Hauptbahnhof muss zügig umgebaut werden. Und zwar nach den bisherigen Planungen, die eine Untertunnelung vorsehen. Diese Forderung an die Stadtregierung haben gestern unabhängig voneinander Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Stadtratsfraktion der Grünen erhoben.

In ungewohnt deutlicher Form bezog IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank gestern Position zur Mobilitätsdrehscheibe: "Forderungen nach einem Verzicht und neu aufgewärmte Ideen für den seit zehn Jahren ad acta gelegten Pferseer Tunnel helfen nicht weiter."

Grünen-Fraktionschef Reiner Erben sagte: "Für Familien, Ältere und Behinderte ist dieser Bahnhof eine Zumutung. Immer noch werden die Radfahrer in die Pferseer Unterführung geschickt. Diese Angströhre ist bisher der einzige direkte Durchgang aus der Innenstadt in den Augsburger Westen. Jetzt muss die CSU endlich handeln, um diese Zustände zu beenden."

Noch vor der Sommerpause soll der Stadtrat entscheiden, wie es am Hauptbahnhof weitergeht. Dies kündigte OB Kurt Gribl (CSU) an. Er selbst stehe zu den vertraglichen Vereinbarungen, die zu Zeiten der früheren Regenbogen-Regierung abgeschlossen wurden. In einer Planungsvereinbarung aus dem Jahr 2006 sahen Stadtwerke Augsburg und die Deutsche Bahn vor, dass Straßenbahnen unter dem Bahnhof verkehren. Einer, der zuletzt vehement gegen diese Planungen geschossen hat, ist Rolf von Hohenhau, Präsident des bayerischen Steuerzahlerbundes und ehemaliger Augsburger CSU-Stadtrat. (möh)

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