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Gutes Bauen (10)
21.06.2016

Wo früher ganze Familien lebten

In Reih und Glied: Das Prinzip des kostengünstigen seriellen Bauens wurde schon im 16. Jahrhundert in der ältesten Sozialsiedlung der Welt angewandt. Und trotzdem bot die Fuggerei jeder Familie in einer eigenen Wohnung eine individuelle Privatsphäre.
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In Reih und Glied: Das Prinzip des kostengünstigen seriellen Bauens wurde schon im 16. Jahrhundert in der ältesten Sozialsiedlung der Welt angewandt. Und trotzdem bot die Fuggerei jeder Familie in einer eigenen Wohnung eine individuelle Privatsphäre.
Foto: Ulrich Wagner

In der Fuggerei zeigt sich, wie sich der Anspruch an Wohnraum verändert hat

In der Grundschule lernt es jedes Kind: Die Fuggerei ist die älteste noch bestehende Sozialsiedlung der Welt. Vor 500 Jahren, genauer am 6.Juni 1516 fand die Grundsteinlegung statt, sieben Jahre später war das Werk vollbracht. Immer wieder wurde die Anlage erweitert, zu großen Teilen zerstört wurde sie im Dreißigjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg und danach wieder aufgebaut. Noch heute gilt die Siedlung als vorbildliche Initiative für den sozialen Wohnungsbau. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg (WBG) und damit Herr über die meisten Sozialwohnungen in der Stadt, muss also gar nicht lange überlegen, als er für unsere Serie nach einem Beispiel für gutes Bauen in Augsburg gefragt wird. „Die Fuggerei begleitet mich seit meiner Schulzeit, aber in meiner Position ist es jetzt natürlich interessant, welche Überlegungen im 16. Jahrhundert beim Sozialsiedlungsbau eine Rolle gespielt haben“, erklärt Hoppe. Er als Jurist könne die Fuggerei allerdings gar nicht so sehr unter architektonischen Gegebenheiten beurteilen, sondern eher im Hinblick auf ihre soziale Bestimmung.

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