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Kooperation

12.05.2015

Hände weg vom Lenkrad!

Studierende schauen sich die Technologie in dem Entwicklungsfahrzeug von BMW an.
Bild: Silvio Wyszengrad

Die Hochschule bekommt von BMW ein Elektroauto und will auch das autonome Fahren weiterentwickeln

Die Studenten und Dozenten der Hochschule Augsburg können ab sofort an einem Entwicklungsfahrzeug tüfteln, das der Automobilbauer BMW ihnen zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um das Elektromodell „ActiveHybrid 3“.

„Der verbessert unsere Möglichkeiten, Abschlussarbeiten auf dem Stand der Technik durchzuführen und Ergebnisse von Regelsystemen praxisnah in den Vorlesungen zu präsentieren. Positiv wirkt sich das vor allem bei der Lehre in den Bereichen Elektromobilität und Automobilelektronik aus“, sagt Professor Carsten Markgraf von der Fakultät für Elektrotechnik.

Über die Unterstützung von BMW freut sich auch Eberhard Schurk, Präsident der Hochschule. In dem Projekt könnten die Studierenden der Hochschule unter anderem Aspekte wie Energieeinsparung, die Verwendung neuer Materialien, Gestaltungsfragen oder auch das Thema autonomes Fahren bearbeiten. Letzteres werde bis 2020 oder 2025 kommen, glaubt Schurk. Ein großes Zukunftsthema sieht darin auch Michael Schmauz, Leiter Steuerung Produktion, Logistik und Controlling bei BMW in München. „Vor allem in den Großstädten wird das autonome Fahren von Bedeutung sein.“

Für den Bau des Elektrofahrzeuges musste BMW seine Mitarbeiter speziell schulen und die Produktionsstrecke anpassen. Die Elektroautos haben Hochvoltspeicher. Eine Einweisung in die Technologie und Diagnosewerkzeuge bekommen auch noch die Studierenden vom BMW-Autohaus Reisacher. Dessen Mitarbeiter stehen den Tüftlern auch zur Verfügung, wenn es um Umbauten am Fahrzeug geht oder das Zurücksetzen von Einstellungen. „Die Modifikationen testen wir nur auf der Rennstrecke“, sagt Marktgraf.

Stefan Hörlein, Vertriebsleiter für Süddeutschland bei BMW, freut sich über die Kooperation und hofft auf fruchtbare Ergebnisse. Er mahnte aber auch. „Entwickler denken sich viele tolle Sachen aus. Sucht euch Leute, die mit der Automobilbranche nichts zu tun haben. Schaut, wie sie die neuen Funktionen bewerten und damit zurechtkommen. Entscheidend ist letztlich, was der Kunde will.“ (chmü)

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