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Handlungsbedarf beim Thema Dauerparken

Kommentar Von Eva Maria Knab
30.09.2019

Warum das Problem in Augsburg immer größer wird. Aussitzen hilft nicht weiter. Was ist zu tun?

Sie nehmen Anwohnern in dicht bebauten Wohnvierteln Parkplätze weg. Sie sorgen in der Altstadt für Verdruss, weil sie Wohnungen verschatten. Manchmal werden Wohnmobile so rücksichtslos abgestellt, dass sie Ausfahrten von Anwohnergaragen mehr oder weniger blockieren. Schon klar: Irgendwo müssen sie parken. Und erschwerend kommt hinzu, dass die hohen Reisefahrzeuge in normale Tiefgaragen nicht hineinpassen. Trotzdem: So kann es nicht weitergehen.

Bürger in allen Stadtteilen sind betroffen

Nicht nur die Wohnmobile werden in Augsburg immer mehr, auch Lieferfahrzeuge und Autos insgesamt. Die Stellplätze am Straßenrand sind dagegen nicht beliebig vermehrbar. Weil sich dieser Konflikt seit Jahren verschärft, sollte endlich etwas dagegen unternommen werden. Der Vorstoß des Städtetags ist zwar gut und sinnvoll, um sehr große Fahrzeuge wie Lastwagen aus Wohnvierteln zu verbannen. Für die meisten Wohnmobile und Lieferwagen taugt diese Lösung aber nicht. Denn viele wiegen weniger als 3,5 Tonnen.

Damit stellt sich die Frage, ob die Stadtregierung nicht doch auf kommunaler Ebene nach Lösungen suchen sollte. Die sind sicher nicht einfach. Auch Anwohnerparken ist kein Allheilmittel – aber kombiniert mit anderen Maßnahmen bringen die Zonen möglicherweise eine Verbesserung. Wenn Bürger in ganz Augsburg das Problem in Stadtteilgesprächen anprangern, gibt es jedenfalls Handlungsbedarf. Neue Ideen sind gefragt.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Dauerparkende Wohnmobile sorgen für Ärger

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