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Historische Feste: Das Geld gibt die Richtung vor

Historische Feste: Das Geld gibt die Richtung vor
Kommentar Von Michael Hörmann
15.01.2020

Im Sommer 2020 könnte es ein historisches Fest am Wertachbrucker Tor in Augsburg geben. Das letzte Wort hat die Politik.

Es war nicht unbedingt nicht damit zu rechnen, dass es bereits im Jahr 2020 wieder ein historisches Fest in Augsburg geben wird. Noch ist die Veranstaltung auch nicht in trockenen Tüchern. Das Konzept, das noch unter Verschluss bleibt, muss vor allem bei den Stadträten ankommen. Mehr noch: Es muss die Politik überzeugen. Grundsätzlich ist das Engagement für ein historisches Bürgerfest – in diesem Fall ist es wohl ein Fest am Wertachbrucker Tor – auf alle Fälle zu begrüßen.

Erst wenn die Ideen offiziell vorliegen, lässt sich über Details der Veranstaltung diskutieren. Sicher ist dabei eines: Die Finanzierung des Bürgerfestes ist der springende Punkt. Die Stadt wird genau hinschauen, zu welchen Konditionen ihre Beteiligung nötig sein wird. Wie hoch gegebenenfalls die finanziellen Risiken sind. Es gilt: Die Stadt muss nicht zwingend ein Bürgerfest mitfinanzieren. Historische Feste sind keine Pflichtaufgabe einer Kommune. Andererseits ist zu sehen: Es gibt andere Feste in der Stadt, bei der städtische Zuschüsse fließen. Eine Großveranstaltung ist die jährliche Radlnacht im Sommer, bei der die Stadt mit 100000 Euro mit von der Partie ist. Es handelt sich um einen vergleichsweise sehr hohen Betrag für Veranstaltung an einem Abend.

Die Befürworter der historischen Feste haben in der Vergangenheit darauf aufmerksam gemacht, dass sie nicht zuletzt wegen der städtischen Kofinanzierung der Stadt bei der Radlnacht auch eine Unterstützung für Festivitäten rund um Augsburgs Geschichte einfordern.

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