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06.10.2009

Hundefreunde stehen nach Feuer auf der Straße

Um 20 Uhr schloss Herbert Kohlberger am Samstagabend das Vereinsheim des Pinscher-Schnauzer-Klubs Augsburg in der Äußeren Uferstraße in Oberhausen ab. Keine drei Stunden später brannte die Heimat des Vereins nieder. Noch in der Nacht erreichte ihn ein Anruf. Der Schreck steckt Kohlberger immer noch in den Gliedern.

Nun stehen die 90 Vereinsmitglieder mit ihren Hunden erst mal auf der Straße. "Es ist wirklich traurig. Die Polizei geht momentan von Brandstiftung aus. Da hat jemand aus Lust und Laune unser Vereinsheim abgefackelt", sagt Kohlberger.

Noch bis Mittwoch ist das Gelände gesperrt. Der einzige Hund, der hier vorerst schnüffeln darf, ist der Diensthund der Polizei. Er soll klären, ob tatsächlich Brandstifter am Werk waren. Danach wollen die Vereinsmitglieder an den Wiederaufbau gehen. Da das Gelände allerdings vom Wasserwirtschaftsamt gepachtet sei, müsse man in Sachen Neubau zunächst dort vorstellig werden. Die nächsten Monate werden die Hundefreunde und ihre vierbeinigen Gefährten wohl in einem Container auf dem Vereinsgelände Unterschlupf suchen. "Damit müssen wir dann eben auskommen, bis wir alles wieder aufgebaut haben", erklärt der Vorsitzende. Unwiederbringlich verloren seien dagegen die Pokale, die Fotoalben und Urkunden, die im Heim von den Erfolgen des umtriebigen Vereins zeugten. Sie wurden vom Feuer vollständig zerstört.

Einen kleinen Trost gibt es allerdings: Spontan boten nach Angaben von Herbert Kohlberger andere Ortsgruppen im Verband ihre Hilfe an. "Das ist heute nicht mehr selbstverständlich." (gau)

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