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Augsburg

26.01.2021

Im Augsburger Impfzentrum werden jetzt die ersten Senioren geimpft

Im Impfzentrum wurden bisher vor allem Angehörige des Rettungsdienstes und von Pflegediensten geimpft. Jetzt sind auch Senioren über 80 Jahren, die nicht im Heim leben, dran.
Foto: Peter Fastl

Plus Diese Woche sollen in Augsburg 200 über 80-Jährige den Corona-Impfstoff bekommen. Nach wie vor ist der Impfstoff aber knapp.

Im Augsburger Impfzentrum sollen in dieser Woche die ersten 200 Senioren ab 80 Jahren, die nicht im Heim leben, geimpft werden. Die ersten Senioren kamen bereits am Montag dran, am Dienstag soll weitergeimpft werden. Dass es nicht mehr sind, liegt an der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffs. Diese Woche kommen 344 Ampullen nach Augsburg (daraus lassen sich jeweils sechs Spritzen aufziehen), aus denen aber noch Zweitimpfungen in Heimen bestritten werden müssen. Die nächste Lieferung ist für kommende Woche angekündigt.

Corona-Impfungen in Augsburg: Das sind die Probleme bei Senioren

Christian Hahn vom Umweltreferat berichtete im Umweltausschuss des Stadtrats darüber, dass es nach wie vor Probleme gebe, wenn ein Impfwilliger bettlägrig sei und nicht ins Zentrum kommen könne.

Dies sei aus der Software des Freistaats aktuell nicht ersichtlich. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) werde das Gesundheitsministerium kontaktieren. Prinzipiell sei geplant, bettlägrige Senioren mit dem Krankentransport zur Impfung zu bringen. Eine Versorgung von Einzelpersonen über mobile Impfteams zu Hause sei schwierig, weil der Impfstoff nach dem Anmischen nicht mehr stark bewegt werden dürfe. Zwar habe man inzwischen eigene Listen angelegt von Personen, etwa Polizisten, die kurzfrisitig einspringen, wenn sonst Impfstoff verfallen würde, man müsse beim Vorgehen aber grundsätzlich im Blick haben, möglichst viele ab 80-Jährige zu erreichen.

Im Impfzentrum wurden bisher vor allem Angehörige des Rettungsdienstes und von Pflegediensten geimpft. Jetzt sind auch Senioren über 80 Jahren, die nicht im Heim leben, dran.
Foto: Peter Fastl (Archivbild)

Die ersten 200 Senioren, die diese Woche geimpft werden, hatten sich via Internet oder Telefon registriert. Die Software des Freistaats errechnet aus dem zur Verfügung stehenden Impfstoffkontingent für jedes bayerische Impfzentrum, wie viele Termine pro Woche vergeben werden können, und wählt mittels Zufallsgenerator registrierte Senioren aus.

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