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Augsburg

26.01.2019

Im Augsburger Textilviertel soll ein Hochhaus entstehen

An dieser Stelle an der Schleifenstraße ist der Bau eines Hochhauses geplant. Darin könnten Wohnungen und Büros untergebracht werden.
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An dieser Stelle an der Schleifenstraße ist der Bau eines Hochhauses geplant. Darin könnten Wohnungen und Büros untergebracht werden.
Bild: Bernd Hohlen

Auf dem AKS-Areal an der Schleifenstraße gibt es Pläne für ein 37 Meter hohes Gebäude. Ausgelegt ist es für Wohnungen und Büros.

Im Textilviertel nahe der City-Galerie könnte ein 37 Meter hohes Hochhaus entstehen. Die Münchner Millenium-Gruppe, die bereits einen Großteil des ehemaligen Fabrikgeländes der Augsburger Kammgarn-Spinnerei entwickelt hat, hat zuletzt einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, was als Indiz gelten kann, dass dort gebaut werden soll. Was einen möglichen Baubeginn und die Zahl der Wohnungen betrifft, hüllt sich Millenium auf Anfrage unserer Redaktion in Schweigen.

Mit 37 Metern Höhe und zwölf Geschossen liegt das turmartige Gebäude – Quatertower genannt – über der baurechtlichen Hochhausgrenze, ist allerdings kein hoch aufragendes Gebäude. Zum Vergleich: Die Wohnhochhäuser in der Haunstetter Straße (nahe Sportanlage-Süd), in der Lechhauser Robert-Bosch-Straße oder das Schwabencenter sind zwischen 55 und 65 Meter hoch und in ihrem Grundriss deutlich größer.

Platz 10: Der Augsburger Dom. Der höchste Punkt der Kathedrale liegt auf 62 Metern. Der Dom ist in der Frauentorstraße zu finden, im Herzen der Innenstadt.
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Das sind die zehn höchsten Gebäude Augsburgs
Bild: Ulrich Wagner

Die Stockwerke des Hochhauses springen an der Fassade vor und zurück

Wohnhäuser in dieser Kategorie entstanden in Augsburg in den vergangenen Jahrzehnten nicht, was wohl vor allem daran lag, dass sich der relativ teure Hochhausbau für Wohnungen in der jüngeren Vergangenheit nicht rechnete. Auf dem AKS-Gelände konzentrierten sich Projektentwickler und Bauträger zunächst auch auf die Entwicklung von herkömmlichem Wohnungsbau. Der ist nun weitgehend abgeschlossen.

Das Hochhaus könnte an der Ecke Nagahama-Allee/Provinostraße (gelbe Stecknadel) entstehen. Am oberen Bildrand ist die City-Galerie zu erkennen, rechts das AKS-Areal mit Neubauten, Textilmuseum und Stadtarchiv.
Bild: Google Earth

Genutzt werden dürfte das Gebäude an der Schleifenstraße vermutlich als Mischung aus Wohn- und Bürohaus. Der erste Siegerentwurf des Landshuter Büros Leinhäupl+Neuber sieht ein Gebäude vor, dessen zwölf aufeinander gestapelte Stockwerke an der Fassade vor- und zurückspringen, sodass das Haus nicht wie ein massiver Klotz wirkt. Vorgesehen ist eine Außenterrasse und Loggien. Die Stadt hatte im Bebauungsplan an dieser Stelle ein turmartiges Gebäude als Erkennungsmerkmal fürs AKS-Gelände festgesetzt.

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27.01.2019

"Textilhattan" lässt grüßen. Wenn dann noch ex-Haindl, die UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH, ihre Produktion schließen sollten könnte ein echtes "MAN-hattan" gebaut werden.

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