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Augsburg

24.10.2020

Im Bild-Vergleich: So hat sich der Stadtmarkt in 90 Jahren verändert

Die Viktualienhalle auf dem Augsburger Stadtmarkt heute und 1936.
Bild: Bernd Hohlen/Franz Häußler

Plus Seit 90 Jahren gibt es den Augsburger Stadtmarkt. Während einige Teile sich kaum verändert haben, sind andere Bereiche fast nicht wiederzuerkennen. Ein Blick auf historische und neue Aufnahmen.

Mit 90 Jahren könnte man den Augsburger Stadtmarkt als rüstigen Senior bezeichnen - er hat bereits viel gesehen und dennoch steht er nach wie vor mitten im Leben. Doch die Jahre sind am beliebten Augsburger Treffpunkt nicht spurlos vorbeigegangen. Deutlich wird das, wenn man Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten mit modernen Fotos vergleicht. Fotograf Bernd Hohlen hat sich auf die Spur der alten Aufnahmen gemacht und die Eindrücke von heute eingefangen.

Bäckergasse und Gemüsegasse auf dem Stadtmarkt früher und heute

Die Bäckergasse macht ihrem Namen alle Ehre – dort gibt es für Augsburger Backwaren aller Art. Gelegen zwischen Fleisch- und Viktualienhalle finden Kunden dort verschiedene Bäcker.

Viele optische Elemente haben sich in der Bäckergasse gehalten - seien es die Stände mit ihren Vordächern oder die Ziegel-Fassade.

Weichen musste im Lauf der Jahrzehnte ein Baum, der im Sommer Schatten spendete. Heute finden sich im Gegensatz zu früher vermehrt Sitzgelegenheiten für die Gäste.

Die Obst- und Gemüsegasse wirkt heute wesentlich gedrungener als noch 1957. Allerdings hat das einen Vorteil: Auch bei schlechtem Wetter können die Menschen ihre Einkäufe erledigen, während sie von den zahlreichen Dächern geschützt werden.

So haben sich die Hallen auf dem Augsburger Stadtmarkt verändert

Nicht nur in den Gassen und auf den Plätzen des Stadtmarktes hat sich einiges getan. Die Hallen haben sich radikal verändert - wobei einige Details an frühere Zeiten erinnern. Die Viktualienhalle etwa ist auf dem ersten Blick kaum wiederzuerkennen, allerdings merkt man den Nachhall der Vergangenheit etwa an der Tragekonstruktion der Decke.

Die Fleischhalle ist heute ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Stadt. Auf den blauen Stühlen kommen mittags Kollegen ebenso wie Freunde zum Essen zusammen. In den Anfangsjahren des Stadtmarkts sucht man derartige Sitzgelegenheiten vergebens. Doch der optische Gesamteindruck hat sich in einigen Punkten gehalten - etwa bei den zum Teil gefliesten Wänden.

St. Anna lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern

Eine extreme Veränderung sieht man sofort bei der Kirche St. Anna. Diese wurde bei den Luftangriffen auf Augsburg am 25. und 26. Februar 1944 schwer beschädigt.

In den 1960er und 2010er Jahren wurde die Kirche renoviert, sodass sie sich heute wieder in voller Schönheit präsentieren kann. Im Vordergrund ist die Fleischhalle zu sehen.

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